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Ralf Schumacher überzeugt: Red Bull von Verstappen wäre in Bahrain das schnellere Auto gewesen
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Publiziert 21/03/2022 um 09:21 GMT+1 Uhr
Ferrari hat beim Bahrain-Grand-Prix 2022 seinen ersten Sieg in der Formel 1 seit Singapur 2019 geholt. Trotzdem wird sich die Scuderia kaum auf den Lorbeeren ausruhen können. Denn Max Verstappen war äußerst stark und hätte laut Experte Ralf Schumacher auch gewinnen können. "Ich sage immer noch, dass der Red Bull, wenn er vorne gewesen wäre, wahrscheinlich sogar das schnellere Auto gewesen wäre."
Max Verstappen und Charles Leclerc
Fotocredit: Getty Images
Zumindest mit Verstappen hätte Red Bull mit Ferrari um den Sieg fahren können, führte er bei "Sky" weiter aus. Doch auch dessen Teamkollege Sergio Pérez habe gegen Carlos Sainz überzeugen können. Der Mexikaner sei "ein starkes Rennen gefahren im Gegensatz zu Sainz. Der hatte ein bisschen Schwierigkeiten."
Das spricht dafür, dass das RedBull-Paket stärker gewesen sein könnte als es die Positionen ausgesagt haben. Und traditionell ist Bahrain eine Strecke, die Ferrari tendenziell eher entgegenkommt als Red Bull.
Teamchef Christian Horner kann - bei allem berechtigten Frust nach diesem Rennen - zumindest einen positiven Aspekt mitnehmen: "Das Positive für uns ist, dass wir ein äußerst konkurrenzfähiges Auto hatten.
Wir haben an verschiedenen Punkten des Rennens um den Sieg gekämpft." Er glaubt aber nicht, dass Red Bull den Speed von Charles Leclerc in diesem Rennen gehabt hätte.
Helmut Marko: "Leben wäre einfacher gewesen"
Auch Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko zollt Respekt: "Wir waren überrascht vom Speed vom Ferrari. Aber ich glaube trotzdem: Wenn wir vorne gewesen wären, wäre das Leben einfacher gewesen."
Ein Strategiefehler von Red Bull hat das verhindert: Verstappen sollte die Reifen auf der Outlap vorsichtig anfahren. In beiden Fällen landete er daraufhin knapp hinter Leclerc, als dieser eine Runde später aus der Box kam.
Verstappen reagierte am Funk sauer - berechtigterweise. "Der Undercut wurde von uns unterschätzt", gibt Marko zu. "Aber trotzdem, wenn Max vorne gewesen wäre, hätte es vielleicht anders ausgeschaut."
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Quelle: SNTV
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