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GP Bahrain: Max Verstappen vor Abschied von Red Bull? Motorsportberater Helmut Marko hat "große" Angst vor Wechsel des Weltmeisters
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Update 14/04/2025 um 11:23 GMT+2 Uhr
Der Formel-1-Rennstall Red Bull befürchtet im Falle weiterer Grand-Prix-Enttäuschungen einen baldigen Abschied seines Weltmeister-Piloten Max Verstappen. Dieser fuhr am Sonntag auf den sechsten Rang und hat nur gerinige WM-Chancen. Die Angst, dass der Niederländer das Team verlassen könnte, sei "groß", sagte Motorsportberater Helmut Marko nach dem Großen Preis von Bahrain am Sonntag bei "Sky".
Max Verstappen könnte Red Bull verlassen
Fotocredit: Getty Images
"Eines ist klar: Wir müssen Fortschritte bringen. Fortschritte, die sich nicht in Punkten, sondern auf der Stoppuhr äußern. Mit so einer Performance wird es mit der WM nichts werden", betonte Marko. Verstappen war im Flutlicht von Sakhir nicht über Platz sechs hinausgekommen und büßte in der WM Rang zwei ein.
Sieger Piastri zog vorbei, Spitzenreiter Lando Norris betrieb im zweiten McLaren als Dritter Schadensbegrenzung. Acht Punkte fehlen Verstappen nun auf den Briten.
Viel zu viel für den Ehrgeizling, der sich in Sarkasmus flüchtete: "Zwischendurch war ich Letzter. Das war wunderschön", sagte Verstappen, fügte aber ernst hinzu: "Alles ging schief. Der Start, die Pace, Boxenstopps – alles."
Nach dem überraschenden Erfolg in Japan am Sonntag zuvor ist bei Verstappen und Red Bull wieder die Realität eingekehrt. "Wir haben vom Reifenverschleiß viele Probleme, überhitzen immer. Auf dieser Strecke ist das ein riesiges Problem", erklärte Verstappen.
Was geht da mit Aston Martin?
Sein RB21 hat diverse Baustellen und ist aktuell nur der viertstärkste Bolide im Feld. "Kurzfristig ist von der Technik nichts zu machen. Wenn wir in Europa sind, kommen hoffentlich Fortschritte", sagte Marko
Unbegründet sind seine Sorgen um einen Abgang Verstappens nicht. Immer wieder wurde der Niederländer mit Aston Martin in Verbindung gebracht, seit diesem Jahr arbeitet dort Design-Guru Adrian Newey. Aus dessen Feder stammen alle Weltmeisterautos von Verstappen. Für 2026 werkelt Newey bereits am neuen Boliden der britischen Traditionsmarke. Auch die Gerüchte um einen Wechsel zu Mercedes flammen immer wieder auf.
McLaren oben auf
Während Red Bull und Verstappens weitere Zusammenarbeit in Gefahr gerät, sieht die Zukunft bei McLaren deutlich rosiger aus. "Unsere Autos sind momentan auf allen Strecken sehr gut", freute sich CEO Zak Brown. Der MCL39 präsentierte sich in den wärmeren Bedingungen von Bahrain noch stärker als in den ersten drei Rennen der Saison.
Auch das nächste Rennen in Dschidda/Saudi-Arabien am Ostersonntag (19:00 Uhr im Liveticker) findet bei Nacht statt, mit ähnlichen klimatischen Bedingungen wie in Bahrain. Brown prophezeite daher schon: "Wir werden auch da stark sein."
Norris und Piastri favoriten in Saudi-Arabien
Trotzdem rechnet er weiterhin mit der Konkurrenz: "Die Mercedes und Ferraris werden auch da sein. Wir erwarten, dass Max auch da sein wird", sagte er. Trotzdem gelten seine Schützlinge Piastri und Norris - der im internen Kampf zurückschlagen muss - als die Favoriten auf den Sieg.
Verstappen und Red Bull müssen aufpassen, nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten. Sonst könnten sich Markos Ängste schon bald bewahrheiten.
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(SID)
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Quelle: Perform
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