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Le Castellet GP: Mick Schumacher hakt seinen Crash im Qualifying ab - "Alles Teil des Lernprozesses"
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Publiziert 20/06/2021 um 16:03 GMT+2 Uhr
Mick Schumacher nimmt seinen Abflug im Qualifying in Le Castellet gelassen, bei der Suche nach dem Limit gehörten Fehler dazu. "Das ist alles Teil des Lernprozesses", meinte der Haas-Rookie, der auf dem Circuit Paul Ricard in Q1 die Kontrolle über sein Auto in Kuvre sechs verlor und abflog. Doch Schumacher hakt den Fehler ab und blickt bereits voraus.
Mick Schumacher crashte mit seinem Haas im Qualifying in Le Castellet
Fotocredit: Getty Images
Lehrjahre sind keine Herrenjahre, auch Rookie Mick Schumacher erlebt das in der Formel 1 immer wieder. In Frankreich setzte er seinen Haas im Qualifying in die Leitplanke, nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Doch für den 22-Jährigen sind Unfälle dieser Art Teil des Spiels.
"Fehler gehören zum Lernprozess dazu. Und für uns gilt noch mehr als für alle anderen, dass wir versuchen müssen, die Limits zu finden, wenn wir in Q2 kommen wollen. Und wenn man so nah am Limit ist, ist es einfacher, Fehler zu machen. In diesem Fall sind wir leider in der Wand gelandet", sagte Schumacher.
Im ersten Abschnitt des Qualifyings hatte er in Kurve 6 die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war in die Streckenbegrenzung geknallt. Einen positiven Nebeneffekt hatte der Vorfall aber: da Schumacher eine rote Flagge auslöste und alle anderen Fahrer ihren Versuch abbrechen mussten, schaffte er erstmals den Sprung in Q2 - wenngleich er dort nicht mehr antreten konnte.
Le Castellet GP: Mick Schumacher verliert das Heck
Wie ein Kuchen, den man nicht essen dürfe, fühle sich das an, sagte Schumacher unmittelbar danach. Doch was war eigentlich genau passiert? "Der Blick auf die Daten zeigt, dass es eine Kombination aus mehreren Dingen war", erklärte Schumacher: "Ich hatte einen sehr guten Ausgang aus Kurve 5, weshalb ich durch Kurve 6 mehr Geschwindigkeit mitnehmen konnte. Und es scheint, als hätten sich in diesem Moment die Bedingungen verändert."
Dies habe dazu geführt, dass er das Heck verloren habe. "Für mich war es sehr schwierig, zu reagieren. Wenn man zurückschaut, kann man immer etwas finden, was ich hätte besser machen können", meinte Schumacher, der allerdings betont, wie schnell alles gegangen sei.
"Nachdem sich das Auto bereits gedreht hatte, kann man immer versuchen, es noch irgendwie zu kontrollieren. Aber wenn man fair ist: die Dinge passieren so schnell, besonders bei diesen Geschwindigkeiten, dass es sehr schwierig ist, einzuschätzen, wo die Mauer ist und was man in diesem Moment machen soll", sagte der Rookie.
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Mick Schumacher (Haas) crasht im Qualifying in Frankreich
Fotocredit: Twitter
Le Castellet GP: Mick Schumacher sieht Verbesserungen
Bereits unmittelbar nach Beginn des ersten Trainings hatte sich Schumacher gedreht, war aber nur leicht eingeschlagen und konnte weiterfahren. Beim Rennwochenende in Monaco hatte er schon einmal zwei größere Fahrfehler an einem Wochenende, damals waren diese im Leitplankendschungel aber wesentlich kostspieliger.
"Wie ich schon sagte, das ist alles Teil des Lernprozesses. Natürlich tun Fehler manchmal weh. Und gerade in Monaco haben sie mich hart gebissen. Aber nichtsdestotrotz sehen wir eine kontinuierliche Verbesserung", sagte er.
Sollte das Getriebe bei seinem Abflug keinen Schaden genommen haben, startet Schumacher in Le Castellet von Platz 15 und damit unter anderem auch vor Nicholas Latifi im Williams. Der britische Rennstall ist weiterhin der Hauptgegner. "Die Longrun-Pace fühlte sich ziemlich gut an. Daher freue ich mich darauf, zu sehen, wo wir am Ende rauskommen", blickte er voraus.
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Quelle: Perform
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