GP Frankreich: Charles Leclerc erobert Pole Position in Le Castellet - Mick Schumacher mit bitterem Rückschlag

Charles Leclerc steht beim Grand Prix in Frankreich auf der Pole Position. Der Monegasse gewann das Qualifying vor Max Verstappen und Sergio Pérez und erhielt dabei entscheidende Unterstützung von seinem Teamkollegen Carlos Sainz. Mick Schumacher erlebte derweil einen herben Rückschlag: Der 23-jährige Haas-Pilot verlor in Q1 seine schnellste Runde und schied als 19. schon im ersten Abschnitt aus.

Charles Leclerc steht zum siebten Mal in dieser Formel-1-Saison auf der Pole Position

Fotocredit: Getty Images

Nachdem er im Titelkampf gegen Max Verstappen den nächsten Punktsieg gelandet hatte, lächelte Charles Leclerc glücklich und zufrieden. Der Ferrari-Pilot hat sich die Pole Position für den Großen Preis von Frankreich am Sonntag (15:00 Uhr im Liveticker) gesichert und hält den Druck auf den niederländischen Red-Bull-Star unvermindert hoch.
"Es hat gerade rechtzeitig geklappt. Mein riesiger Dank gilt Carlos, das war super Teamarbeit", sagte Leclerc, der bei seiner schnellsten Runde von 1:30,872 Minuten vom Windschatten seines Teamkollegen Carlos Sainz (Spanien) profitierte. Angesichts von 38 Punkten Rückstand in der Fahrerwertung auf Verstappen hatte Leclerc bereits angekündigt, dass er bis zum Saisonende "perfekt" fahren müsse - am Samstag gelang dies bereits.
Der WM-Führende Verstappen konnte da nicht mehr mithalten, mit deutlichem Abstand (+0,304 Sekunden) landete auf dem zweiten Platz. Dennoch gab sich der Niederländer zuversichtlich. "Unsere Stärke ist nicht das Qualifying, aber insgesamt hatten wir ein paar Probleme", sagte er: "Wir haben ein sehr gutes Auto im Rennen, wir sind schnell auf den Geraden - das werden wir nutzen."
Positiv aus Sicht von Red Bull: Sainz im zweiten Ferrari muss im Rennen am Sonntag (15:00 Uhr im Liveticker) vom vorletzten Platz aus starten, weil bei seinem Boliden zahlreiche Teile ausgetauscht worden waren. Sainz wird Leclerc somit voraussichtlich kaum helfen können. Verstappen dagegen kann sich der Schützenhilfe seines Teamkollegen Sergio Perez (Mexiko) sicher sein, der Startplatz drei einfuhr.

Vettel startet von Rang zwölf

Enttäuschend verlief das Qualifying für Mick Schumacher. Der Haas-Pilot, der zuletzt zweimal nacheinander in die Punkte gefahren war, schied bereits im ersten Teil des Zeittrainings aus. Seine schnellste Runde wurde annulliert wegen Missachtens der Streckenbegrenzung, er wird somit von Platz 17 starten.
Der Heppenheimer Sebastian Vettel schied mit seinem Aston Martin in Q2 aus, es reichte zu Startplatz zwölf. Für Vettel ein gutes Ergebnis angesichts seines bislang durchwachsenen Wochenendes. Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) wird seinen 300. Grand Prix in der Königsklasse am Sonntag von Platz vier in Angriff nehmen.
Zur Spitze fehlt den Silberpfeilen aber weiterhin ein gutes Stück, obwohl sie sich für das Frankreich-Rennen nach einem Update für ihr Auto jede Menge vorgenommen hatten.
Entsprechend genervt war Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Der Zeit von Leclerc könne man vielleicht etwas weniger Beachtung schenken, weil der Monegasse von Sainz' Hilfe profitiert hatte, aber der Abstand auf Verstappen sei besorgniserregend. "Er ist noch immer sechs Zehntel vorne, das darf es nicht geben mit einem Update", sagte Wolff bei "Sky": "Es ist der Punkt da, an dem man sagen muss, dass das Paket nicht so funktioniert, wie wir das wollen."

Startaufstellung zum Großen Preis von Frankreich

1. Charles Leclerc (Monaco) Ferrari
2. Max Verstappen (Niederlande) Red Bull
3. Sergio Perez (Mexiko) Red Bull
4. Lewis Hamilton (Großbritannien) Mercedes
5. Lando Norris (Großbritannien) McLaren-Mercedes
6. George Russell (Großbritannien) Mercedes
7. Fernando Alonso (Spanien) Alpine-Renault
8. Yuki Tsunoda (Japan) AlphaTauri-Red Bull
9. Daniel Ricciardo (Australien) McLaren-Mercedes
10. Esteban Ocon (Frankreich) Alpine-Renault
11. Valtteri Bottas (Finnland) Alfa Romeo
12. Sebastian Vettel (Heppenheim) Aston Martin-Mercedes
13. Alexander Albon (Thailand) Williams-Mercedes
14. Pierre Gasly (Frankreich) AlphaTauri-Red Bull
15. Lance Stroll (Kanada) Aston Martin-Mercedes
16. Zhou Guanyu (China) Alfa Romeo
17. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) Haas-Ferrari
18. Nicholas Latifi (Kanada) Williams-Mercedes
19. Carlos Sainz jr. (Spanien) Ferrari
20. Kevin Magnussen (Dänemark) Haas-Ferrari
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(mit SID)
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Quelle: Perform

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