Helmut Marko weiter: "Aber so ein gefährliches und rücksichtsloses Verhalten gehört mit einer Sperre oder so etwas bestraft."
Die Rennkommissare belegten Hamilton mit einer Zehnsekunden-Strafe.
Bei der Schuldfrage gebe es für Marko keinerlei Diskussionen. "Ich kann nur die Fernsehbilder kommentieren und die waren eindeutig. Alle Wiederholungen haben gezeigt, dass Hamilton mit dem linken Vorderrad das Hinterrad von Verstappen berührt hat und ihn von der Strecke gedrückt hat", ergänzte er im 'ORF'.
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Verstappen habe innen genug Platz gelassen. "Also ich weiß nicht, ob es eine Fehleinschätzung oder was auch immer war. Die Folgen sind unglaublich. Das ist gemeingefährlich. würde ich sagen", schimpfte er.

Marko sauer: Hamilton mit "fahrlässigem bis gefährlichen Verhalten"

"Wenn ein Konkurrent mit seinem Vorderrad unser Hinterrad massiv touchiert, dann ist das kein Rennunfall mehr in der schnellsten Kurve des Kurses. Dann ist das ein fahrlässiges bis gefährliches Verhalten", schob Marko nach.
Hamilton und Verstappen hatten sich in der ersten Runde in der Copse-Kurve berührt, der Niederländer war daraufhin bei Höchstgeschwindigkeit abgeflogen. Beim Einschlag wurden 51 g gemessen. "Die erste Meldung war, dass nichts Gravierendes passiert ist", atmete Marko schließlich erleichtert auf.

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