Monza GP - Red Bull Racing nach Platz sieben für Max Verstappen im Qualifying völlig konsterniert: "Wir rätseln"

Lando Norris stürmt in Monza zur nächsten Pole Position. Der einstige Formel-1-Dominator Max Verstappen dagegen ist frustriert, sein Mentor fischt im Trüben. Mit Rang sieben für den Niederländer ist man bei Red Bull alles andere als zufrieden. Schließlich war der dreimalige Weltmeister Verstappen zu Saisonbeginn noch wie gewohnt der dominierende Mann im Formel-1-Zirkus.

Max Verstappen ist mit seinem Red Bull im Qualifying von Monza nur Siebter geworden

Fotocredit: Getty Images

Lando Norris kostete seine nächste Pole Position aus, der McLaren-Pilot darf inständig auf den nächsten Punktsieg im WM-Kampf hoffen - Max Verstappen und Red Bull kommen dagegen aus dem Rätselraten nicht mehr heraus.
"Normalerweise", sagte der frustrierte Formel-1-Weltmeister nach Platz sieben im Monza-Qualifying, dürfe er für das Rennen am Sonntag (15:00 Uhr im Liveticker) keine Hoffnung auf den Sieg haben.
Fast sieben Zehntel trennten den einstigen Dominator, der dank eines starken Saisonstarts die WM immer noch recht komfortabel mit 70 Punkten vor Norris im neuerdings tonangebenden McLaren anführt, von der Spitze.
Die Formel 1 im Spätsommer 2024 aber ist eine ganz andere als beim Auftakt im März. "Wir rätseln", räumte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko am "Sky"-Mikrofon ein: "Wir müssen den Punkt finden, wo wir falsch abgebogen sind. Ab Miami. Danach hat Max zwar Rennen gewonnen, aber nur wegen seiner Qualität."

Verstappen nur Siebter in monza

Die reicht mittlerweile auch nicht mehr, die Konkurrenz ist technologisch teilweise vorbeigezogen, auch wenn das in den Saisontabellen (noch) nicht sichtbar ist.
Am Samstag in Monza machte Oscar Piastri das perfekte Qualifying für McLaren perfekt. Der Australier startet neben seinem Teamkollegen Norris, dessen zuletzt einzige nennenswerte Schwäche der Start war.
Dahinter lauern George Russell im Mercedes, dann die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz beim Heimspiel, dann Lewis Hamilton im zweiten Mercedes, der 2025 als Ferrari-Fahrer zurückkehren wird - und dann erst Verstappen, der vor einem Jahr in Monza noch sein zehntes (!) Rennen in Folge gewinnen konnte und damit einen Formel-1-Rekord aufstellte.
Nun wartet der Niederländer bereits seit fünf Grand Prix auf einen Erfolg. Haas-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) sicherte sich Startplatz zehn.

Norris vorsichtig optimistisch

Norris wittert für das 16. von 24 Saisonrennen eine "gute Gelegenheit", den Rückstand auf seinen Kumpel und Kontrahenten deutlich zu verkürzen. Er erwarte aber, dass Verstappen "schnell nach vorne kommen kann. Am Freitag hatte Red Bull eine gute Rennpace."
Am Vormittag hatte Mercedes seine Zukunft geregelt und damit im Fahrerlager für Aufsehen gesorgt: Der erst 18-jährige Andrea Kimi Antonelli wird Nachfolger von Hamilton, im kommenden Jahr fährt der Italiener an der Seite von George Russell.
"Unser Fahreraufgebot für das Jahr 2025 vereint Erfahrung, Talent, Jugend und unbändigen Speed", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff: "Kimi hat immer wieder gezeigt, dass er das Talent und die Schnelligkeit hat, um an der Spitze unseres Sports mitzuhalten."
(SID)
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Zurück im Geschäft: Hamilton ist der Fahrer der Stunde

Quelle: Perform


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