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GP von Japan - Mick Schumacher vor Verbleib bei Haas? Aussagen von Günther Steiner geben Hoffnung
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Publiziert 06/10/2022 um 14:46 GMT+2 Uhr
Mick Schumacher ist nach wie vor ohne ein Cockpit für die kommende Formel-1-Saison. Ein Verbleib bei Haas schien zuletzt eher unwahrscheinlich. Auch, weil Teamchef Günther Steiner seinen Piloten regelmäßig kritisiert hatte. Nun machte der Südtiroler Schumacher aber Mut: "Wenn man mit jemandem zwei Jahre lang zusammenarbeitet, ist das ein Vorteil. Der aktuelle Fahrer hat immer einen Heimvorteil."
Günther Steiner (l.) und Mick Schumacher
Fotocredit: Getty Images
Nur noch wenige Formel-1-Cockpits für die Saison 2023 sind unbesetzt. Eines davon gehört, die bisher nur mit Kevin Magnussen, nicht aber Mick Schumacher verlängert haben. Der Deutsche muss um seine Zukunft in der Königsklasse bangen, doch die Option, bei Haas zu bleiben, ist noch nicht vom Tisch.
Zwar sagt Teamchef Günther Steiner in Suzuka auf die Frage, wann der zweite Fahrer für 2023 bekannt gegeben wird: "Ich wusste, dass jemand mir diese Frage stellen würde! Ich gebe die gleiche Antwort: Ich weiß es nicht." Er hoffe aber bald mehr sagen zu können.
Mit der Leistung von Schumacher in den letzten Rennen zeigt er sich durchaus zufrieden. Seit der Kritik in Monaco, wo der Haas-Pilot einen heftigen Unfall baute, sei die Entwicklung positiv verlaufen. "Er hat das Auto nicht beschädigt und er hat Punkte geholt. Wie sollte ich da also nein sagen?", bekräftigte Steiner.
Für ihnen komme es vor allem auf zwei Punkte an: "Punkte holen und nicht crashen." Und was ist mit der Entwicklung - des Autos und des Fahrers? "Das kommt automatisch, wenn du punktest. Das gehört dazu, denn wenn du als Fahrer kein Verständnis hast und dich nicht entwickelst, holst du auch keine Punkte."
Schumacher "hat nicht durch Glück gepunktet"
"Er hat ja nicht durch Glück gepunktet. Es war Leistung, das habe ich immer gesagt. Punkte zu sammeln, ist für mich das Endergebnis einer Entwicklung." Und diese hat Schumacher seit seinem Aufstieg in die Formel 1 im Jahr 2021 bei Haas durchlaufen.
Das spiele bei der Entscheidung, ihn zu behalten oder jemand Neues zu holen, gewiss eine Rolle, bestätigt Steiner. "Auf jeden Fall! Wenn man mit jemandem zwei Jahre lang zusammenarbeitet, ist das ein Vorteil. Der aktuelle Fahrer hat immer einen Heimvorteil."
"Heimvorteil" für Mick Schumacher bei Haas
"Wenn man also zwei Jahre lang mit jemandem gearbeitet hat, ist das besser, als wenn man jemand Neues holt. Denn es gibt keine Zeit zum Lernen. Deshalb haben wir auch Kevin zurückgeholt, weil er schon mal hier war. Er war ein Jahr weg, aber er kannte alle, und das ist immer ein Vorteil", erklärt der Teamchef.
Was das am Ende für Schumacher bedeuten wird, bleibt abzuwarten. In Suzuka versprachen die Journalisten, nicht locker zu lassen - in der Hoffnung, noch vor Abu Dhabi eine Antwort zu bekommen. "Das hoffe ich auch", sagt Steiner. "Ich habe keine Freude daran, Ihnen eine Antwort zu geben, die Sie nicht wollen."
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