Formel 1 - Die Lehren aus dem Großen Preis von Japan: Verstappen kann sich nur selbst schlagen, Hamilton weiter im Tief

Der Große Preis von Japan bringt den dritten souveränen Sieg von Max Verstappen im vierten Rennen der Formel-1-Saison 2024. Das Rennen zeigt: Die Konkurrenz bleibt ohne Chance, wenn der dreimalige Weltmeister nicht von einem technischen Defekt ausgebremst wird. Ganz anders die Lage beim früheren Dominator Lewis Hamilton, der sich in einem Tief befindet. Die Lehren aus dem Grand Prix von Suzuka.

Max Verstappen

Fotocredit: Getty Images

Max Verstappen und Red Bull dominieren den Grand Prix der Formel eins im japanischen Suzuka, während der Rest des Feldes nur zuschauen kann.
Frust dagegen weiterhin beim zukünftigen Ferrari-Piloten Lewis Hamilton, der in seinem letzten Jahr bei Mercedes weiterhin auf keinen grünen Zweig kommt.
Auch für Williams war der Große Preis von Japan alles andere als erfolgreich. Der klamme Traditionsrennstall musste Schäden an beiden Autos hinnehmen - nun droht ein finanzielles Fiasko.
Die Lehren aus dem Großen Preis von Suzuka.

Verstappen kann sich nur selbst schlagen

Die Spazierfahrt des Weltmeisters in Suzuka ließ die Konkurrenz einmal mehr staunend zurück, der Red-Bull-Star kann sich in diesem Jahr einmal mehr nur selber schlagen.
Oder von der Technik gestoppt werden, wie in Australien. Aber schon vor dem fünften Saisonrennen in zwei Wochen in China scheint der WM-Titel bereits an den Dominator aus den Niederlanden vergeben zu sein.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist sich jedenfalls sicher: "Niemand wird Max in diesem Jahr einholen."

Ferrari bleibt die Nummer zwei

Japan hat gezeigt: Die Scuderia ist hinter Red Bull die zweite Kraft in der Königsklasse. Und Carlos Sainz (Platz drei) fährt gerade stärker als die eigentliche Nummer eins des Teams Charles Leclerc (Platz vier).
Dass der Spanier für die nächste Saison einen neuen Job braucht und sich deshalb beweisen muss, scheint ihn zu beflügeln. Doch obwohl man bei Ferrari "das Potenzial unseres Pakets voll ausgeschöpft" hat, wie Sainz sagte, blieben die Roten ohne Chance auf den Sieg.
Kann Ferrari den Rückstand noch aufholen? Besonders zuversichtlich klang der 29-Jährige nicht, als er sagte: "Natürlich wollen wir noch ein bisschen weiter nach vorne kommen, wenn wir so weitermachen, bin ich mir sicher, dass wir mehr Möglichkeiten haben werden.

Hamilton weiter im Ergebnistief

Seine Mercedes-Abschiedstournee läuft für den Rekordweltmeister nach wie vor frustrierend, zum dritten Mal im vierten Rennen kam Hamilton hinter seinem Teamkollegen George Russell ins Ziel.
In Australien waren beide ausgefallen. "Ich habe mein Bestes gegeben, aber das Ergebnis war nicht gut. Leider ist das im Moment, wo unser Auto steht", sagte der 39-Jährige, der nächstes Jahr bei Ferrari Sainz ersetzt, nach Rang neun.
An ihm liege es aber nicht, dass die Silberpfeile von der Spitze weit entfernt sind: "Wenn wir im Feld nach vorne kommen wollen, müssen wir mehr Performance für das Auto finden."

Williams vom Regen in die Traufe

Wieder einmal Frust pur bei dem Traditionsteam, das einst Weltmeister produzierte. Das kostspielige Material wird knapp, die Finanzlage ist angespannt.
Schon in Australien konnte wegen eines Unfalls nur Alexander Albon fahren, dann crashte im ersten Training in Japan Logan Sargeant.
Und der Buchhalter des Teams raufte sich die Haare. Nach dem ersten Start in Suzuka dann der Unfall zwischen Albon und Daniel Ricciardo, beide krachten in den Reifenstapel. Das ergibt locker den nächsten Millionen-Schaden, damit fehlt Geld, das man in die Entwicklung des Autos stecken könnte.
"Du arbeitest so hart daran, das Auto so früh in der Saison zu verbessern, und zwei Unfälle machen das alles für dich zunichte", sagte Teamchef James Vowles.
(SID)
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Voller Fokus auf Suzuka: Verstappen brennt auf Revanche

Quelle: Eurosport

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