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Max Verstappen wird hemmungslos von Mercedes und Boss Toto Wollf umworben: "Das muss zustande kommen"
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Publiziert 04/04/2024 um 23:45 GMT+2 Uhr
Mercedes zeigt beim Werben um den dreifachen Weltmeister Max Verstappen von Red Bull keinerlei Zurückhaltung mehr: "An einem Punkt muss diese Beziehung zustande kommen. Ich weiß nur nicht, wann", sagte Toto Wollf, Motorsportchef des deutschen Rennstalls, dem Portal "f1-insider.com". "Vor ein paar Monaten hätte ich nie erwartet, dass ich das sagen könnte", so der Österreicher.
Toto Wolff
Fotocredit: Getty Images
Wolff warb ganz offen für sich und sein Team: "Wir haben einen freien Platz, den einzigen der Top-Teams - außer Max entscheidet, dass er geht. Dann ist unser Platz nicht mehr frei."
Da Lewis Hamilton ab 2025 zu Ferrari geht, hat Mercedes neben George Russell noch ein freies Cockpit.
Verstappen hatte erklärt, seine Zukunft auch von Mentor Helmut Marko beim österreichischem Team abhängig zu machen. Zuletzt ruderte der 26-Jährige aber wieder zurück und erklärte, nicht gehen zu wollen. "Ich bin sehr glücklich damit, wo ich gerade bin und dabei will ich es belassen", erklärte der 26-Jährige.
"Der Helmut kann gerne zu uns mitkommen", reagierte Wolff nun auf diesen Wunsch und wurde noch offensiver: "Ich warte auf ihn!" Der dreifache Weltmeister besitzt bei Red Bull noch einen Vertrag bis 2028.
Wolff stichelt gegen Red Bull
Wolff offenbarte sogar detailliert seine Vorgehensweise und Sicht auf die Situation: "Jetzt sitzt er im besten Auto und hat eine sehr gute Beziehung zu Red Bull. Es ist nur so, dass das gesamte Arbeitsumfeld im Moment vielleicht nicht so ist, wie es sein sollte." Der Österreicher spielte damit auf den Skandal um Red-Bull-Teamchef Christian Horner an.
Zu gegebener Zeit müssten Verstappen, dessen Vater Jos und Manager Raymond Vermeulen entscheiden, "was für sie Priorität hat - das Auto, die Ergebnisse oder bestimmte Werte innerhalb des Teams, die respektiert oder nicht respektiert werden können und die sie für wichtig halten".
Red-Bull-Teamchef Horner sagte derweil in Suzuka bei "Sky", dass Verstappen auch 2025 "zu hundert Prozent" bei seinem Rennstall bleiben werde.
Vettel-Comeback bei Mercedes?
Rund um Mercedes wurden zuletzt auch Gerüchte über eine mögliche Formel-1-Rückkehr von Sebastian Vettel lauter.
"Ich verfolge den Sport, ich sehe, was vor sich geht", sagte der Deutsche, ein Comeback "könnte reizvoll und interessant sein, aber es hängt wirklich vom Gesamtpaket ab".
Grundsätzlich sei Vettel "jemand, den man nie ausschließen kann", sagte Wolff, die Erfolge des Ex-Weltmeisters seien "phänomenal" und manchmal tue einem Fahrer eine Pause auch "gut". Doch der Fahrermarkt sei "dynamisch" und es sei noch "viel zu früh" für eine Entscheidung.
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Quelle: Eurosport
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