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Red Bull besetzt F1-Cockpit neu - Aus für Liam Lawson: Neuer Teamkollege von Max Verstappen wird Yuki Tsunoda
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Update 27/03/2025 um 15:31 GMT+1 Uhr
Neuer Teamkollege bei Red Bull für Formel-1-Weltmeister Max Verstappen nach nur zwei Saisonrennen. Yuki Tsunoda (24) wird vor seinem Heimrennen in Japan (6. April) zum Top-Rennstall befördert, der Neuseeländer Liam Lawson (23) muss sein Cockpit räumen und fährt ab sofort wieder fürs Schwesterteam Racing Bulls. Den Tausch bestätigte Red Bull nun, seit dem letzten Rennen in China stand er im Raum.
Tsunoda ersetzt Lawson: Red Bulls Zweitfahrer-Fluch geht weiter
Quelle: Perform
Das Wortspiel drängte sich auf, und der "New Zealand Herald" schlug schnell zu. "Red Bull clips your wings", titelte Neuseelands größte Tageszeitung am Donnerstag, Red Bull stutzt deine Flügel - denn das Formel-1-Imperium des Brause-Unternehmens hatte es soeben schon wieder getan.
Liam Lawson, ziemlich talentierter Rennfahrer vom anderen Ende der Welt, verliert sein Cockpit beim Team von Max Verstappen nach nur zwei Saisonrennen.
Zum kommenden Grand Prix in Suzuka (6. April) wird er durch Yuki Tsunoda ersetzt, Lawson erhält dafür dessen Platz beim kleineren Schwesterteam Racing Bulls. Damit hatte die Motorsport-Welt schon seit ein paar Tagen gerechnet.
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Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Red Bull während der laufenden Saison seine Geduld mit einem Fahrer verliert, selbst Sebastian Vettel profitierte einst davon - so früh wie in Lawsons Fall passierte es aber noch nie.
Horner: "War hart anzusehen"
"Es war hart anzusehen, wie Liam in den ersten beiden Rennen mit dem RB21 zu kämpfen hatte", wurde Red Bull Racings Teamchef Christian Horner zitiert: "Wir wollen erneut die Fahrer-WM gewinnen, und wir wollen den Konstrukteurs-Titel zurückerobern. Es ist eine rein sportliche Entscheidung."
Manchmal hatte Red Bull in der Vergangenheit Erfolg mit harten Maßnahmen wie dieser. Vettel sprang im Jahr 2007 für einen Amerikaner mit dem klangvollen Rennfahrernamen Scott Speed auf das Karussell auf, und er blieb dort sehr lange sitzen.
Der Deutsche fuhr zunächst für Toro Rosso (heute Racing Bulls), mit Red Bull Racing gewann er später dann vier WM-Titel. So viele hat auch Max Verstappen bereits geholt, und auch der Niederländer war Profiteur eines vorzeitigen Wechsels: 2016 übernahm er kurzfristig das Cockpit von Daniil Kwjat.
Vettel und Verstappen bilden allerdings eher die Ausnahme, zahlreiche Fahrer erlebten bei Red Bull einen Karriereknick. Der Fall Lawson zeigt, wie erratisch die einstigen Dauersieger teilweise agieren. Während der vergangenen Saison musste Daniel Ricciardo bei Racing Bulls gehen, um Platz für den hochveranlagten Lawson zu schaffen.
Lawson verspielt Vertrauen fix
Für Ricciardo war es das Ende seiner Formel-1-Karriere, für Lawson sollte es die große Chance sein. Zum Jahr 2025 folgte dann sein Aufstieg zum Top-Rennstall, der aber nur möglich war, weil Red Bull Sergio Pérez vor Vertragsende wegschickte.
Der Mexikaner erhielt eine hohe Abfindung. Das zeugte von vermeintlichem Vertrauen in Lawson, nach nur zwei Rennen ist dieses aber aufgebraucht.
Tsunoda bekommt nun also den Platz neben Weltmeister Verstappen, auch für ihn ist es erstmal die Möglichkeit, auf die er lange gewartet hat.
Der Japaner startet allerdings auch mit höchstmöglichem Druck, das erste Rennen beim Top-Team ist sein Heimspiel in Suzuka. Und vom teaminternen Vergleich mit Verstappen hat bislang ohnehin noch kein Fahrer profitiert.
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(SID)
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Quelle: Perform
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