GP von Japan: Kimi Antonelli setzt im Qualifying nächstes Ausruefezeichen - Max Verstappen erlebt in Suzuka ein Fiasko

Mercedes-Pilot Kimi Antonelli hat das nächste Ausrufezeichen gesetzt und sich auch in Japan die Pole Position gesichert. Der 19-Jährige drehte im Qualifying zum Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.00 Uhr MEZ/Sky) die schnellste Runde und setzte sich dabei vor seinem Teamkollegen und WM-Spitzenreiter George Russell (0,298 Sekunden Zurück) durch. Max Verstappen erlebte indes ein Fiasko.

Kimi Antonelli weiß aktuell auf ganzer Linie zu überzeugen

Fotocredit: Getty Images

Nachdem Kimi Antonelli das nächste Ausrufezeichen gesetzt hatte, zeigte der italienische Shootingstar zufrieden mit dem rechten Daumen nach oben. Die große Euphorie brach nicht aus dem 19-Jährigen heraus, wie ein Routinier nahm der Mercedes-Pilot seine zweite Pole Position im dritten Rennen zur Kenntnis. "Ich bin sehr glücklich mit der Session", sagte Antonelli, bevor er sich bei den japanischen Fans in Suzuka artig mit einem "Arigato" für ihre Unterstützung bedankte.
Doch auch wenn sich der Jungstar in Zurückhaltung übte, unterstrich seine Bestzeit im Qualifying auf dem Traditionskurs einmal mehr, dass er bereit für den Kampf um den WM-Titel scheint. Fast drei Zehntel lag Antonelli mit seinem Silberpfeil vor seinem Teamkollegen und Spitzenreiter George Russell.
"Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Auto", sagte der Italiener, der am Sonntag (7:00 Uhr im Liveticker) auch seinen zweiten Sieg nacheinander holen will: "Ich freue mich auf morgen."
Der Erfolg wird auch dann wohl wieder nur über einen der Mercedes-Fahrer gehen, McLarens Oscar Piastri lag als Dritter bereits dreieinhalb Zehntel zurück. "Wir haben immer noch eine große Lücke zu schließen", sagte der Australier. Charles Leclerc schaffte es mit seinem Ferrari auf Platz vier, dahinter gehen Weltmeister Lando Norris und Rekordchampion Lewis Hamilton aus der dritten Startreihe ins Rennen.

Pleite für Verstappen

Für Max Verstappen, der die letzten vier Rennen in Suzuka gewann, setzte sich die enttäuschende Saison fort. Der Niederländer verpasste als Elfter den Einzug in den dritten Abschnitt des Qualifyings und musste sich zudem seinem Red-Bull-Teamkollegen Isack Hadjar geschlagen geben, der Platz acht erreichte. "Im Qualifying war das Auto nicht fahrbar für mich", haderte der viermalige Weltmeister: "Wir wissen, dass die Probleme da sind."
Auch Nico Hülkenberg kassierte einen Dämpfer. Nach guten Eindrücken in den Trainings fuhr der Emmericher mit seinem Audi nur auf den 13. Rang. Der einzige deutsche Formel-1-Fahrer wartet in dieser Saison noch auf seine ersten Punkte mit dem neuen Rennstall. Sein Teamkollege Gabriel Bortoleto überzeugte mit Platz neun.

Hülkenberg: "Ein bisschen Käse"

Es sei "ein bisschen Käse" seinerseits gewesen, er habe "die beiden Runden nicht sauber genug hinbekommen", sagte Hülkenberg bei "Sky", dennoch geht er optimistisch in das Rennen: "Das Gefühl im Auto ist positiv, man muss es nur umsetzen und auf den Asphalt bringen. Wir sind definitiv konkurrenzfähig."
Nach dem Grand Prix am Sonntag verabschiedet sich die Formel 1 in eine längere Pause. Aufgrund der kriegsbedingten Absagen der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien geht es erst Anfang Mai in Miami weiter.
(SID)
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Quelle: Perform


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