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Sebastian Vettel sorgt mit Botschaft vor Montreal-Rennen für Aufsehen - Kritik an Kanadas Klimapolitik
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Publiziert 17/06/2022 um 09:44 GMT+2 Uhr
Zum wiederholten Male nutzt Sebastian Vettel seine Reichweite, um auf ein politisches Thema aufmerksam zu machen. Diesmal übte der vierfache Weltmeister Kritik an Kanadas Umweltpolitik. Vor dem ersten Grand Prix in Montreal seit 2019 kam der Deutsche mit einem T-Shirt mit der Aufschrift "Stoppt den Teersandabbau - Kanadas Klimaverbrechen“ ins Fahrerlager geradelt.
Sebastian Vettel (Aston Martin) in Montreal
Fotocredit: Getty Images
Im Vorfeld des Großen Preises von Kanada setzte Sebastian Vettel erneut ein politisches Statement. Bei seiner Ankunft in Montreal trug der vierfache Weltmeister ein weißes T-Shirt mit der Aufschrift "Stoppt den Teersandabbau - Kanadas Klimaverbrechen". Der Deutsche kam wie zuletzt fast immer mit dem Fahrrad zur Strecke.
Mit dem Klima-Statement kritisierte Vettel die Gewinnung von Öl aus dem Ton- und Sandgemisch. Der Prozess unterscheidet sich laut "Greenpeace" massiv von der herkömmlichen Förderung des Erdöls.
Beim Teersandabbau werden demnach Kanadas Urwälder gerodet und der Mutterboden abgetragen, da sich die Ölsandschicht in etwas 30 Metern Tiefe befindet.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Hesse als moralische Instanz innerhalb der Königsklasse auftritt. Erst beim letzten Rennen in Baku hatte Vettel ein politisches Signal mithilfe eines Shirts gesetzt.
In Aserbaidschan trug der Aston-Martin-Pilot ein Oberteil, auf dem die Worte "Freunde" und "Frieden" standen. Zudem trug er Schweißbänder in den blau-gelben Farben der Ukraine.
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