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Formel 1: Mehr Farbe bei Lackierungen gewünscht - Teams sollen für Kontrast bei den Rennautos sorgen
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Update 31/05/2024 um 00:39 GMT+2 Uhr
Die Formel 1 möchte künftig wieder mehr farbliche Abwechslung bei den Rennautos. Die Lackierungen der einzelnen Teams sollen sich ab der Saison 2025 wieder stärker voneinander unterscheiden. Grund für diesen Vorstoß ist die Verwirrung, welche die aktuelle Farbgebung mancher Teams stiftet - vor allem am Bildschirm. Erste Gespräche mit den Teams laufen, doch vorschreiben möchte man ihnen nichts.
Die Autos von Mercedes (unten) und Aston Martin (oben) sehen sich relativ ähnlich
Fotocredit: Getty Images
Insbesondere Aston Martin und Mercedes sowie Williams und Racing Bulls wurden dabei als schwer identifizierbar angesehen.
Das Problem wurde in den vergangenen Jahren noch einmal dadurch verstärkt, dass viele Teams auf einen Großteil ihrer Lackierung verzichten, um Gewicht zu sparen. Stattdessen sieht man mittlerweile verstärkt unlackierte Carbonflächen, die an allen Autos identisch aussehen.
Nach Informationen von "Motorsport-Total.com" haben nun Gespräche mit den Teams darüber begonnen, wie man eine größere Vielfalt im Feld bieten kann.
Das ist allerdings ein komplexes Thema, denn die FIA und die FOM wollen die Angelegenheit im Sinne der Fans angehen, den Teams strikte Regeln vorschreiben wollen sie aber nicht.
"Wie immer in der Formel 1 ist es ein bisschen komplizierter, als es vielleicht den Anschein hat", sagte FIA-Formelsport-Chef Nikolas Tombazis. "Ein Problem ist, dass die Autos wegen dem Gewicht der Farbe ein bisschen zu viel nacktes Carbon haben, also haben die Autos ein bisschen zu viel Schwarz."
"Alle Teams haben hart daran gearbeitet, die Art des Lacks zu ändern, und viele davon sind heutzutage extrem dünne Schichten, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten."
Teams sollen sich bei Farben am besten absprechen
"Und ein weiteres Problem ist, dass einige Teams ähnliche Farbschemata zu verwenden scheinen, sodass sie am Ende mit Autos dastehen, die sich vielleicht optisch sehr ähnlich sehen", so Tombazis, der ankündigte: "Wir diskutieren das noch mit den Teams, und es wird in der nächsten F1-Kommission besprochen werden."
Ihm wäre es dabei am liebsten, wenn die Teams sich untereinander absprechen und einigen würden: "Wir brauchen einen Prozess, bei dem Teams auf irgendeine Art und Weise kommunizieren und sagen: 'Wenn euer Auto da blau ist, wird unser Auto da nicht blau sein', oder so", sagte Tombazis.
"Wir als FIA möchten keine Regeln über Lackierungen aufstellen, aber wir wollen, dass unsere Autos unterscheidbar sind."
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Quelle: Eurosport
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