GP von Barcelona: Charles Leclerc baut in Katalonien Unfall und resümiert niedergeschlagen: "Ich schäme mich"
Publiziert 13/06/2026 um 23:17 GMT+2 Uhr
Charles Leclerc kann auch in der Formel-1-Saison 2026 nicht nachhaltig überzeugen. Beim Qualifying des Großen Preises von Katalonien in Barcelona versenkte der Ferrari-Pilot sein Gefährt in Q3 bei einer Kurve in der Mauer und wird beim Rennen von Position zehn starten. "Ich schäme mich, dass ich jetzt schon wieder über einen schlechten Moment sprechen muss", resümierte er bei "Sky".
Charles Leclerc war in Barcelona von seiner Leistung enttäuscht
Fotocredit: Getty Images
"Es war dieses Mal kein Bremsproblem. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann bin ich auch ehrlich", gab Leclerc zu.
"Die beiden Rennen zuvor hatte ich echt Probleme mit dem Auto, aber an diesem Wochenende lief eigentlich alles super. Das Auto hat sich toll angefühlt. Alles hat sehr gut geklappt, bis zu meinem Fehler", stellte er niedergeschlagen fest.
In den sechs bisherigen Qualifying-Sessions 2026 war der 28-Jährige fünfmal unter die Top4 gefahren, überzeugte nur in Kanada mit Platz 8 nicht.
Bei den Rennen von Miami Anfang Mai (Rang 8) und bei seinem Heim-Grand-Prix in Monaco Anfang Juni (Platz 17) enttäuschte Leclerc ebenfalls - bei Letzterem hatte er ebenfalls einen Crash gebaut, für den ein Bremsversagen verantwortlich war.
Leclerc nach Unfall: "Ich habe es einfach übertrieben"
Nun folgte der zweite Unfall in Serie, dieses Mal in Barcelona. "Es gibt keine Entschuldigung. An solchen Tagen muss ich liefern - und genau das habe ich nicht getan", stellte Leclerc fest und analysierte. "Ich habe die Bremse früher gelöst und versucht, mehr Geschwindigkeit mitzunehmen. Das hat zunächst funktioniert. Aber dann kam ich beim Beschleunigen auf die schmutzige Seite der Strecke und verlor das Heck. Ich habe es einfach übertrieben."
In bisher 178 Karriere-Qualifyings holte er 27-mal die Pole-Position, in 177 Rennen kam er dann aber nur achtmal als Erster über die Ziellinie. Dabei beendet er insgesamt 24-mal das Rennen nicht - was eine Quote von 13 Prozent ergibt.
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Quelle: SNTV
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