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Las Vegas Grand Prix: Max Verstappen schießt gegen Show zur Eröffnung - Weltmeister fühlt sich "wie ein Clown"
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Publiziert 16/11/2023 um 23:36 GMT+1 Uhr
Das ganze Spektakel rund um den Grand Prix von Las Vegas kann Max Verstappen gestohlen bleiben. Der dreimalige Weltmeister fand angesichts der pompösen Eröffnungszeremonie in der Stadt der Sünde deutliche Worte und zeigte sich von der Inszenierung seiner Herzensangelegenheit wenig begeistert. "Man steht nur da und sieht aus wie ein Clown", so Verstappen.
Max Verstappen und Sergio Pérez
Fotocredit: Getty Images
Große Party in Las Vegas? "Daran habe ich null Interesse", winkte Max Verstappen ab, und auch auf die große Eröffnungszeremonie hatte der dreimalige Weltmeister so überhaupt keinen Bock: "Wegen mir kann man das alles weglassen", sagte er. "Man steht nur da und sieht aus wie ein Clown."
Die Formel 1 fiebert der Premiere in Las Vegas entgegen und hat ein ganz besonderes Wochenende geplant, doch zumindest Verstappen hofft einfach nur, dass es schnell vorbei ist: "Ich freue mich darauf, mein Bestes zu geben, aber darauf freue ich mich nicht", sagte er über das Event. Tenor: "Das ist alles nicht meins."
Man merkt: Verstappen ist einfach nur in Las Vegas, weil die Formel 1 sagt, dass dort das nächste Rennen stattfindet. Das möchte er bestmöglich absolvieren, und alles andere interessiert ihn nicht. Zwar weiß er, dass das Drumherum an manchen Orten eben dazugehört, "aber das ist nicht in meinem Interesse."
Auch die Strecke selbst hebt den Red-Bull-Piloten nicht sonderlich an. "Sie ist nicht sonderlich interessant", erklärte er. "Es gibt nicht viele Kurven. Es wird darauf ankommen, wie viel Grip sie hat." Aber: "Es sieht nicht so aus, als hätte sie viel Grip."
Verstappen trägt sein Herz auf der Zunge
Während Formel-1-Eigentümer Liberty Media viel auf das Prestigeobjekt Las Vegas ausgerichtet hat und eine Menge investiert hat, redet der große Star das Wochenende schlecht. Das kann den Amerikanern sicherlich nicht gefallen - doch das ist dem Weltmeister herzlich egal.
"Ich schätze, sie machen trotzdem Geld, egal ob ich es mag oder nicht", sagte er. "Ich will einfach nichts vorheucheln. Ich sage einfach immer meine Meinung - positiv wie negativ. So bin ich einfach. Manche Leute mögen die Show ein wenig mehr, ich mag es überhaupt nicht."
Auf die Aussage, dass auch er mit seinem Gehalt vom Wachstum des Sports profitieren würde, winkte er ab: "Ich denke nicht, dass mein Gehalt gestiegen ist, weil der Sport gewachsen ist."
"Ich fahre einfach, wo ich fahren soll", ergänzte er. Denn dafür seien er und die anderen Fahrer da. Und er gibt zu: "Wenn ich der Eigentümer wäre, dann würde ich es genauso machen. Ich würde auch nicht auf die Fahrer hören. Es ist mein Sport, und ich mache damit, was ich will."
Er selbst ist hingegen da, um seine Leistung abzuliefern und auf Fragen zu antworten - auch wenn die Antworten für Liberty Media unangenehm sein können. "Wenn man mir eine Frage stellt und ich sie beantworten möchte, dann antworte ich ehrlich", so Verstappen.
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Quelle: Perform
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