Dadurch startet Ferrari-Pilot Charles Leclerc (Monaco) von Platz eins in den 18. Saisonlauf, sein Teamkollege Sebastian Vettel (Heppenheim) rückt in die erste Startreihe auf. Damit geht Ferrari zum sechsten Mal in Folge von der Pole Position in ein Rennen.

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Verstappen fährt zweimal Bestzeit

Nach dem Unfall des Mercedes-Piloten Valtteri Bottas (Finnland) hatte Verstappen seine Bestzeit im Qualifying unter Gelber Flagge nochmals verbessert. Die Stewards stützten sich bei ihrem Urteil auf Video-, Audio- und Telemetrie-Daten. Ferner verglichen sie das Verhalten Verstappens mit dem anderer Piloten in dieser Situation.

"Die Rennkommissare stellten auf den Bildern an Bord von Wagen 33 fest, dass die wehende gelbe Flagge deutlich sichtbar war und mit ausreichender Aufmerksamkeit gezeigt wurde. Der vorherfahrende Wagen 5 (Vettels Ferrari; d.Red.) hat die Geschwindigkeit vorschriftsmäßig deutlich reduziert", hieß es in der Begründung.

Verstappen selbst hatte bei der Pressekonferenz unmittelbar nach dem Qualifying erklärt: "Mir war bewusst, dass Valtteri gecrasht ist." Auf die Frage, ob er vom Gas gegangen sei, antwortetet Verstappen knapp: "Hat nicht danach ausgesehen, oder?" Er ergänzte lapidar:

Man wird mir die Rundenzeit streichen, aber die andere Runde war ja auch gut.

Diese hätte tatsächlich ebenfalls zu Startplatz eins gereicht.

Hamilton auf dem Weg zum WM-Triumph

Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes rückte im Zuge der Verstappen-Strafe auf Startplatz drei vor, er kämpft in Mexiko um den vorzeitigen Titelgewinn. Der Engländer liegt 64 WM-Punkte vor seinem einzig verbliebenen Meisterschaftskontrahenten Bottas.

Um sich am Sonntag zum sechsten Mal die Krone aufzusetzen, muss Hamilton 14 Zähler mehr holen als der Finne, der Startplatz sechs holte. Teamchef Toto Wolff erklärte, dass Bottas "zu 90 Prozent" ohne Strafe bleiben dürfte, komplett ausschließen wollte er den Austausch relevanter Teile am Samstagabend aber nicht.

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(SID)

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