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F1-GP Miami: FAQ zum Rennwochenende in der Formel 1 - neue Regeln im Qualifying, Verstappen und Hülkenberg im Fokus
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Publiziert 30/04/2026 um 13:04 GMT+2 Uhr
Die Formel 1 kehrt mit dem Großen Preis von Miami aus der Pause zurück und bringt zahlreiche Regeländerungen am Hybridmotor und Energie-Management mit. Vor allem im Qualifying und bei der Sicherheit wurden Anpassungen vorgenommen. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf das Sprint-Wochenende, die Form von Mercedes, die Situation von Max Verstappen und den Start von Audi mit Nico Hülkenberg.
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Quelle: Perform
Nach über einem Monat Pause ist die Formel 1 zurück, in Miami wartet der vierte Grand Prix des Jahres. In der Zeit ohne Rennaction hat sich einiges getan, die Königsklasse schraubt weiter am viel kritisierten Reglement.
Im Fokus stehen die neuen Regeln im Qualifying: Weniger Energie-Management soll mehr Vollgas ermöglichen und den Fahrern wieder Racing am Limit erlauben.
Auch bei der Sicherheit wurde nachgebessert. Anpassungen sollen extreme Geschwindigkeitsunterschiede reduzieren und schwere Unfälle künftig verhindern.
Ob sich diese Änderungen schon im Sprint am Samstag (18:00 Uhr im Liveticker) und im Rennen am Sonntag (22:00 Uhr im Liveticker) auf dem Kurs rund um das Hard-Rock-Stadium der Dolphins bemerkbar machen?
Was wurde verändert?
Im Qualifying mussten die Piloten während der Fahrt stets die Batterie aufladen, deswegen schnelle Kurven langsamer nehmen oder auf Geraden früher vom Gas gehen. Das sorgte für großen Unmut bei den Fahrern, die während der Zeitenjagd ans Limit gehen wollen.
Nun können die neuen Antriebe weniger elektrische Energie pro Runde sammeln, müssen also seltener in den Lademodus. Das verspricht mehr Vollgas, auch wenn die Rundenzeiten dadurch etwas langsamer werden.
War das alles?
Nein, die Macher schauten sich zudem die Sicherheit an. Durch teilweise große Unterschiede im Batteriestand und einen Elektro-Boost als Überholhilfe hatten sich immer wieder drastische Geschwindigkeitsunterschiede ergeben.
Hier wurde das Energiemanagement angepasst, um für mehr Gleichmäßigkeit zu sorgen und so angsteinflößende Unfälle wie Oliver Bearmans Crash in Japan zu vermeiden. Weitere Anpassungen sollen die Risiken bei den Starts - auch hier gibt es erhebliche Geschwindigkeitsunterschiede - mindern. Diese Maßnahmen treten in Miami aber noch nicht in Kraft.
Was versprechen die Veränderungen für Miami?
Wie genau sich die Umstellungen auswirken, wird sich erst auf der Strecke zeigen. Zudem bringen viele Teams nach der kriegsbedingten Pause zahlreiche Upgrades mit nach Florida.
Verschiebungen im Kräfteverhältnis sind möglich, weshalb Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur mit Blick auf Miami vom Beginn einer "neuen WM" sprach.
Ist Mercedes trotzdem die Nummer eins?
Die Silberpfeile starteten perfekt in die neue Ära der Königsklasse. George Russell gewann den Auftakt in Australien, Shootingstar Kimi Antonelli führt nach seinen Siegen in China und Japan die WM-Wertung an.
Mercedes geht auch im ersten von drei US-Rennen im Kalender als Topfavorit an den Start, zu beeindruckend waren die bisherigen Auftritte. Die Konkurrenz von McLaren und Ferrari muss erstmal die große Lücke schließen, um dauerhaft zur Gefahr werden zu können.
Und Max Verstappen?
Der Chefkritiker der neuen Autos nutzte die Pause, um im Rahmen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) wieder einige Runden auf der Nordschleife zu drehen. Doch nun muss er sich wieder mit der Formel 1 auseinandersetzen, die aus seiner Sicht bislang nur ein "Witz" ist, schon nach seinem enttäuschenden Abschneiden in Japan hatte er über einen möglichen Abschied gesprochen.
In der Pause gab nun sein Renningenieur Gianpiero Lambiase bekannt, dass er mit Abschluss der Saison 2027 das Team in Richtung McLaren verlassen wird. Sollte sich Verstappens schwierige Saison fortsetzen und das Racing weiter nicht nach seinem Geschmack verlaufen, könnten sich auch bei ihm die Fluchtgedanken verstärken.
Wie sieht es mit Audi und Nico Hülkenberg aus?
Für den deutschen Rennstall war es ein turbulenter Start in die Premierensaison. In der Pause stärkte Audi nun die eigene Führungsstruktur, nach dem plötzlichen Abgang von Teamchef Jonathan Wheatley übernimmt Allan McNish die Position des Racing Director.
Auf der Strecke will Hülkenberg endlich ein Erfolgserlebnis feiern, bislang sammelte er noch keine Punkte. "Miami ist immer eine spannende Herausforderung mit einer einzigartigen Atmosphäre und Stimmung, und es ist wieder ein Sprint-Wochenende, was bedeutet, dass jede Session wirklich zählt", sagte der Emmericher.
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(SID)
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Quelle: Perform
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