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Aston Martin verabschiedet sich von erstem Saisonziel: "P3 ist einen Schritt zu weit weg"
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Publiziert 27/05/2021 um 20:49 GMT+2 Uhr
Platz fünf für Sebastian Vettel und Platz acht für Lance Stroll - beim Großen Preis von Monaco schafften es erstmals beide Aston Martin in die Punkteränge. In der Konstrukteurswertung liegt der Rennstall dennoch weit zurück. Teamchef Otmar Szafnauer hat sich daher nun von einem der gesteckten Saisonziele schon verabschiedet: "Ich denke leider, dass P3 vermutlich einen Schritt zu weit [weg] ist."
Sebastian Vettel fuhr in Monaco auf einen starken fünften Platz
Fotocredit: Getty Images
Mit gerade einmal 19 Zählern liegt Aston Martin in der WM nicht nur deutlich hinter Red Bull und Mercedes. Auch McLaren (80 Punkte) und Ferrari (78) scheinen nach den ersten fünf Saisonrennen bereits enteilt zu sein.
"Wir werden hart im Mittelfeld kämpfen, um zu sehen, wie hoch wir kommen können", kündigte Otmar Szafnauer an.
"Wir wären am Ende des Jahres gerne in der oberen Hälfte", so der Teamchef. Da ist Aston Martin nach P5 und P8 in Monaco jetzt auch angekommen.
Viel mehr als das dürfte allerdings nicht mehr möglich sein. Denn nicht nur der Rückstand in der WM ist bereits groß, auch das eigene Auto ist in diesem Jahr nicht schnell genug.
AMR21 bekommt noch Updates
Bei Aston Martin macht man kein Geheimnis daraus, dass man vermutet, durch die neuen Unterbodenregeln in diesem Jahr bewusst eingebremst worden zu sein. Trotzdem gesteht Szafnauer, dass man trotz des neuen Reglements vor der Saison "nicht erwartet" hatte, in diesem Jahr so deutlich zurückzufallen.
Sah es 2020 noch lange danach aus, dass man WM-Dritter werden würde, ist in diesem Jahr Rang fünf das Maximum. Podestplätze sind weit weg. "Wir müssen hart kämpfen, um da herauszukommen. Aber wir sind auch alle realistisch, dass dies das Ende dieser Regeln ist", erinnerte Szafnauer im Hinblick auf das neue Reglement ab 2022.
Schon "bald" werde man den vollen Fokus auf das neue Auto legen, um 2022 direkt einen guten Start in die neue Ära zu erwischen. Allerdings stellt Szafnauer auch klar, dass man die Weiterentwicklung des aktuellen Boliden nach dem schwachen Saisonstart 2021 jetzt nicht überstürzt komplett einstellen werde.
Wächst der Druck auf Szafnauer?
"Wir hatten einen Plan, von dem wir nicht abgewichen sind", verrät er. Denn bereits im vergangenen Jahr habe man festgelegt, wie lange man den AMR21 noch weiterentwickeln möchte. Und da sei man weiter "auf Kurs", so Szafnauer, der jedoch auch klarstellt, dass keine großen Performancesprünge mehr möglich sein werden.
Man müsse "realistisch" sein, weil die Weiterentwicklung des Autos quasi eingefroren sei. Selbst wenn man es wollte, wäre es gar nicht möglich, die komplette Philosophie zu ändern. Auch deshalb wird man WM-Rang drei 2021 wohl nicht mehr angreifen können. "Niemand von uns ist glücklich mit der Situation", betonte Szafnauer.
Das schließt auch Teambesitzer Lawrence Stroll ein. Wächst da der Druck auf Szafnauer? "Natürlich gibt es immer Druck, wenn man nicht das erreicht, von dem man dachte, dass man es erreichen würde", gesteht der Teamchef, der erklärt, man könne nun nur noch "mit dem Auto und den Werkzeugen, die wir haben", das Maximum herausholen.
Nach aktuellen Stand wird das nicht mehr WM-Rang fünf werden.
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Quelle: SNTV
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