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Monaco GP - Red-Bull-Teamchef Horner stichelt gegen Hamilton nach Verbal-Attacke auf Verstappen
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Publiziert 21/05/2021 um 10:53 GMT+2 Uhr
Am Rande des fünften Saisonlaufs der Formel-1-Weltmeisterschaft nehmen die verbalen Psychospielchen abseits der Rennstrecke immer mehr Fahrt auf. Zwischen den WM-Kontrahenten Lewis Hamilton und Max Verstappen flogen am Medientag in Monaco die Giftpfeile. Red-Bull-Teamchef Christian Horner schaltete sich daraufhin ins verbale Gefecht der WM-Rivalen ein und stärkte dem Niederländer den Rücken.
Lewis Hamilton (Mercedes; links) und Christian Horner (Red Bull)
Fotocredit: Imago
"Lewis liebt diesen ganzen Mist", reagierte der Brite bei 'Sky' amüsiert auf die jüngsten Andeutungen des siebenmaligen Weltmeisters. Hamilton hatte in der Pressekonferenz am Mittwoch betont, dass er bislang in allen direkten Duellen mit Verstappen umsichtig war und eine Kollision verhindern konnte.
Gleichzeitig unterstellte er dem 23-Jährigen: "Vielleicht denkt er, dass er etwas beweisen muss." Verstappen wies diese Aussage entschieden zurück und betonte darauf angesprochen, dass bislang beide Piloten alles dafür getan hätten, einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Hintergrund: Bereits seit dem ersten direkten Duell der beiden WM-Rivalen in Bahrain rechnete so manch ein Beobachter mit einer baldigen Kollision zwischen Hamilton und Verstappen. Mark Webber etwa meinte schon vor einigen Wochen, dass es bald knallen werde.
Weiteres Öl goss kürzlich McLaren-Geschäftsführer Zak Brown ins Feuer, der ebenfalls behauptete, dass ein Crash der beiden Toppiloten nur eine Frage der Zeit sei. In den ersten vier Rennen kamen sich Hamilton und Verstappen schon des Öfteren gefährlich nahe - etwa in Kurve 1 in Barcelona oder Imola.
Horner unterstützt Verstappens aggressiven Fahrstil
Verstappen konnte sich beim Grand Prix von Spanien die frühe Führung mit einem harten Manöver gegen Hamilton sichern, ähnlich wie schon zuvor in Italien. "Max zieht sein eigenes Ding durch, er ist sein eigener Herr", erklärte Horner die aggressive Fahrweise seines Schützlings.
"Die Tatsache, dass Lewis den Drang danach verspürt, das zu sagen, bedeutet doch nur, dass Max sich wohl schon in seinen Kopf gesetzt hat." Der Red-Bull-Teamchef sei erfreut ob des engen Zweikampfes zwischen den beiden Superstars, das sei Teil des Sports.
"Wir stehen noch am Anfang dieser Meisterschaft. Wir sind noch nicht mal nahe dran an der Halbzeit. Man kann sich also ausdenken, wie es sein wird, wenn die beiden so knapp zusammenliegen vor den letzten paar Rennen", so der 47-Jährige weiter.
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(Motorsport-Total.com)
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