F1-GP Monaco - Charles Leclerc wirft sein Ferrari in entscheidender Quali-Runde weg: "Ich war wirklich am Limit"

Im Qualifying von Monaco hat Charles Leclerc seinen Ferrari in der entscheidenden Runde in die Leitplanke geworfen. Zwar konnte der Monegasse den Wagen ohne größeren Schaden neben der Rascasse parken, doch startet der Lokalmatador nur von Position vier aus in den Grand Prix. "Ich war wirklich am Limit, und ich denke, die Runde war bis dahin wirklich gut", erklärte der Ferrari-Pilot im Anschluss.

GP Monaco: Gewinnt wieder der Pole Setter?

Quelle: Perform

"Aber ich habe [die Runde] nicht zu Ende gebracht, daher bringt das nichts. Aber ja, bis dahin war es wirklich eine gute Runde."
Des Weiteren betonte Leclerc, dass er in Kurve 12 mit "Dirty Air" zu kämpfen hatte. "Ich weiß nicht, da war kein Verkehr, sondern einfach nur Dirty Air", so seine Beschreibung. "Dadurch habe ich am Eingang der Kurve das Heck verloren und die Wand berührt."
Aber auch ohne diesen Zwischenfall war die Session für den 28-Jährigen alles andere als angenehm. Schließlich klagt Leclerc zurzeit über seine Bremsen: "Es ist immer eine neue Entdeckung, wenn ich auf die Bremse steige", so der Ferrari-Pilot. "Ich möchte da nicht zu sehr ins Detail gehen und werde dementsprechend auch nicht mehr dazu sagen."
"Allerdings war es sehr inkonsistent und ich hatte damit große Probleme, egal ob in Montreal oder hier. Es ist vor allem dann [ein Problem], wenn die Reifen nicht im richtigen Arbeitsfenster sind."

Leclerc verliert Ferrari-Duell gegen Hamilton

Laut Leclerc änderte sich das Gefühl von Kurve zu Kurve. "Ich glaube, es sind Details wie der Fakt, dass der Reifen ständig aus dem Arbeitsfenster fällt, die da einen großen Unterschied machen."
Somit startet der Ferrari-Pilot zum ersten Mal seit 2023 bei seinem Heim-Grand-Prix nicht in der ersten Reihe. Auch das teaminterne Duell gegen Lewis Hamilton verlor der achtfache Grand-Prix-Sieger. Leclerc geht am Sonntag von Startplatz vier ins Rennen, Hamilton startet von Position drei. Die Pole Position konnte sich Kimi Antonelli sichern.
Eigentlich war Ferrari als Topfavorit in das Wochenende gestartet. Nachdem beide Piloten am Freitag überzeugen konnten, waren Konkurrenten wie George Russell felsenfest von der Überlegenheit der Scuderia überzeugt.
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