Laut den Rennkommissaren gab es ein "signifikantes neues Element", das zur Änderung der Entscheidung geführt hat. Dieses sei am Samstag noch nicht verfügbar gewesen. Gemeint ist damit ein 360-Grad-Onboard-Video von Hamilton in der fraglichen Situation.
"Offenbar gibt es neue Evidenz aus der 360-Grad-Fischaugen-Kamera, die auf jedem Auto ist, und die gestern noch nicht verfügbar war. Und aus der geht hervor, dass man aus der Perspektive des Fahrer die gelbe Flagge hätte sehen müssen", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff bei "RTL". "Das muss man sportlich nehmen. Wenn das so war, dann gebührt das einer Strafe. Aber es ist natürlich gut zu wissen: Jetzt sind die 'Gloves off'. Jetzt werden wir schauen, dass wir das beste Rennen machen."

Verstappen nun in Reihe eins

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Red-Bull-Teamchef Helmut Marko äußerte sich im "ORF" zum Einspruch seines Rennstalls. "Dieses Video ist jetzt erst aufgetaucht und wir haben das Max gezeigt. Das ist eigentlich die völlig identische Situation wie in Mexiko [2019]. Max hat natürlich gesagt: 'Was ist der Unterschied?' Er wurde bestraft, Hamilton wurde freigesprochen", sagte Marko.
Durch die Platzstrafe für Hamilton rückt Verstappen nun neben Valtteri Bottas im zweiten Mercedes in die erste Startreihe nach vorne. Lando Norris im McLaren und Alexander Albon im Red Bull verbessern sich auf die Startplätze drei und vier.
(mit Motorsport-Total.com)
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