"Ich fand es auch ernüchternd, wie er sich rausgeredet hat. Er sagt, Ferrari wird höchstens Sechster oder Siebter, aber sein Teamkollege ist Zweiter", meinte der Weltmeister von 2016.
Vettel erklärte nach dem Rennen, wie er den Zweikampf mit Carlos Sainz jr. gesehen hatte, der zum Dreher führte. "Ich bin froh, dass ich mich nur einmal gedreht habe. Es war sehr schwierig und wurde recht eng", sagte der Deutsche am "Sky"-Mikrofon.
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Gegenüber "RTL" erklärte Vettel: "Ich hatte heute unheimlich Mühe, das Auto auf der Strecke zu halten. Es war ein sehr schweres Rennen. Ich weiß nicht wieso. Das Auto war einfach sehr schwer zu fahren." Was Rosberg anprangerte: Teamkollege Charles Leclerc konnte sich mit demselben Auto dennoch den zweiten Platz erkämpfen.

Schumacher: "Passiert einem Nachwuchsfahrer"

Auch Button wollte den 33-jährigen Deutschen hinterher nicht mehr in Schutz nehmen. "Ich habe mich eigentlich immer für Seb stark gemacht, aber das war einer, auf den er zurückschauen und über sich selbst sehr verärgert sein wird. Glücklicherweise fahren wir schon am nächsten Wochenende wieder. Da wird er hoffentlich ein besseres Rennen haben", meinte der 40-Jährige.
Der deutsche "Sky"-Experte Ralf Schumacher hatte ebenfalls nur wenig Verständnis für den Fehler des viermaligen Weltmeisters. Auf die Frage, ob der "Dreher" aus Sicht von Vettel "bitter" sei, stellte der 45-Jährige klar: "Bitter ist die Untertreibung des Jahres. Ganz ehrlich gesagt ist das eher eine Sache, die einem Nachwuchsfahrer passieren sollte - aber nicht Sebastian. Ich weiß auch nicht, was manchmal in ihm vorgeht."
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