Andere Sportarten, sagte Vettel, hätten die Zeichen der Zeit schon erkannt. Der Skizirkus zum Beispiel wolle seinen Reiseaufwand reduzieren und "künftig vermeiden, ständig zwischen Österreich, der Schweiz und anderen Alpenländern zu pendeln", so Vettel. Stattdessen wolle man dort einen "sinnvollen Zug durch den Winter" umsetzen.
Daran könne sich die Formel 1 ein Beispiel nehmen und bei der Gelegenheit auch "die sinnlose Ressourcenverschwendung bei Flugshows" einstellen, meinte Vettel mit Blick auf die Fly-Over-Zeremonien bei manchen Rennen, die von Sponsoren abgehalten werden.
"Das sind Dinge, die man sehr schnell anpacken kann und deren Änderung eine große Wirkung hätte", sagte Vettel. Und er glaubt, zumindest eine gewisse Bereitschaft seitens der Formel 1 erkannt zu haben.
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"Es wird zumindest darüber geredet. Die Formel-1-Betreiber haben mich zuletzt in Monte Carlo zu einem runden Tisch über Umweltthemen eingeladen. Da stand auch der Rennkalender zur Diskussion", erklärte Vettel. "Ich hoffe, das wird jetzt angepackt."
Aston-Martin-Fahrer Vettel hat sich in jüngster Zeit verstärkt für Umweltthemen stark gemacht und vor dem Österreich-Grand-Prix in Spielberg gemeinsam mit Kindern ein Bienenhotel eingerichtet. Auch Ex-Champion Nico Rosberg, der seine Karriere 2016 beendet hatte, ist inzwischen ein Verfechter für mehr Umweltbewusstsein.
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