GP Österreich - Feuer-Schock für Ferrari-Pilot Carlos Sainz: Traum vom Doppelsieg in Spielberg geht in Flammen auf

In der 57. Runde endete das Rennen von Ferrari-Pilot Carlos Sainz auf dramatische Weise. Der Bolide des 27-Jährigen ging erst in Rauch, dann in Flammen auf. Sainz hatte Probleme, das Auto zu verlassen. Bereits zum zweiten Mal im vierten Grand Prix in Folge schied der Spanier mit einem Defekt aus. Zuletzt war er in Aserbaidschan ausgeschieden. "Es ist herzzerreißend", sagte Sainz nach dem Rennen.

Carlos Sainz nach Feuer-Schock "ohne Worte"

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Der Red-Bull-Ring war Ferrari-Land an diesem Sonntagnachmittag in Spielberg. Zum vierten Mal in dieser Saison ertönte die legendäre italienische Nationalhymne. Charles Leclerc feierte seinen dritten Saisonsieg und beendete eine Durststrecke von sieben Grand Prix in Serie ohne Triumph.
Jubeln konnte in der Steiermark allerdings nur eine Seite der Scuderia-Boxengasse. Denn während der Monegasse vor Weltmeister Max Verstappen seinem fünften Sieg in der Formel 1 entgegensteuerte, saß Teamkollege Carlos Sainz wie ein geprügelter Hund hinter der Leitplanke.
Wieder einmal machte dem Scuderia-Piloten die Zuverlässigkeit einen Strich durch die Rechnung.
"Ich habe keine Worte", sagte der Spanier nach dem Rennen bei "Sky". Eine Woche nach seinem Premierensieg in Silverstone erlitt Sainz den nächste Tiefschlag.
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Carlos Sainz musste seinen Boliden wenige Runden vor dem Rennende abstellen

Fotocredit: Getty Images

Sainz enttäuscht: "Es kam sehr plötzlich"

Nach 57 Runden, als er gerade immer näher an den Niederländer heranfuhr und am Doppelsieg für die Scuderia schnupperte, ging sein Bolide erst in Rauch und dann unvorbereitet in Feuer auf.
"Es gab kein Feedback vom Motor, dass das passieren könnte. Es kam sehr plötzlich", erklärte ein desillusionierter Sainz, der in dieser Saison weiterhin vom Pech verfolgt bleibt und inzwischen schon 75 Zähler hinter dem WM-Führenden Verstappen liegt.
Zum vierten Mal im erst elften Rennen musste der Madrilene seinen Ferrari frühzeitig abstellen. In Australien und Imola schied er in der Anfangsphase nach einer Kollision aus, in Baku erlitt er ein Hydraulikproblem.

Ferrari beeindruckt mit starker Pace

In Spielberg endete sein Rennen noch dramatischer. "Wir müssen das auf jeden Fall untersuchen", stellte Sainz dar, der sich nur mit Mühe aus dem brennenden Auto befreien konnte.
"Es ist noch schwieriger zu verkraften, weil wir dabei waren, sowohl Max als auch Red Bull eine Menge Punkte abzunehmen und ein starkes Resultat für das Team einzufahren."
In der Tat: Die Ferrari hinterließen in Spielberg, der Heimat der Red Bull, einen bärenstarken Eindruck und dominierten den Grand Prix. Leclerc zog auf der Strecke drei Mal an WM-Rivale Verstappen vorbei und ließ nach einer Durststrecke von fünf Rennen ohne Podium die Muskeln spielen.
Und auch Sainz bestätigte eine Woche nach seinem ersten Sieg in Silverstone die starke Form, steuerte auf sein siebtes Podium in diesem Jahr zu.
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Feuer-Schock für Ferrari-Pilot Carlos Sainz

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Bereits der vierte Defekt für Ferrari

Doch dann der Motorschaden 13 Runden vor der Zielflagge: Schon zum vierten Mal 2022 schied ein Ferrari mit einem technischen Defekt aus - auch Charles Leclerc musste sein Auto in Barcelona und Baku mit Problemen abstellen.
Und auch Leclerc selbst musste in der Schlussphase des Grand Prix noch einmal zittern. "Ich hatte Probleme mit dem Gaspedal", erklärte der 24-Jährige, der schon während des Rennens mehrfach über das Teamradio geklagt hatte.
"In den langsamen Teilen ist es bei 20, 30 Prozent stecken geblieben", verriet Leclerc nach dem Triumph. "Zum Glück hat es bis zum Ende des Rennens gehalten, ich bin sehr glücklich", sagte der 24-Jährige.

Sainz klagt: "Es ist herzzerreißend"

Ganz anders die Stimmungslage auf der anderen Seite der Boxengasse bei Teamkollege Sainz. "Es ist herzzerreißend", klagte der Madrilene, blickte aber nach vorne: "Wir müssen weiter hart arbeiten und das Blatt wenden. Es ist noch eine lange Saison vor uns."
Dennoch darf sich die Scuderia in Zukunft derlei vermeidbare Punktverluste nicht weiter erlauben.
Die Geschwindigkeit in Spielberg treibt der Konkurrenz Sorgenfalten auf die Stirn. Die Zuverlässigkeit des Autos gibt der Crew aus Maranello allerdings reichlich Grund zur Sorge.
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Der nach dem Feuer-Schock ausgebrannte Ferrari von Carlos Sainz nach dem Rennen in Österreich

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Quelle: Perform

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