GP São Paulo: Ferrari-Star Charles Leclerc crasht schon in der Einführungsrunde in die Mauer - "Was zur Hölle?"
Riesenpech für Charles Leclerc beim Großen Preis von São Paulo: Vermutlich aufgrund eines Hydraulikproblems fiel beim Monegassen in der Einführungsrunde die Lenkung aus, weshalb er seinen Ferrari in die Mauer setzte. Damit war das Rennen für Leclerc schon vor dem eigentlichen Start beendet. Zwar konnte er sich aus den Barrieren befreien, doch anschließend musste er sein Auto abstellen.
Charles Leclerc sitzt nach seinem Crash in der Einführungsrunde beim Großen Preis von São Paulo enttäuscht auf einer Mauer
Fotocredit: Getty Images
"Was zur Hölle, ich habe die Hydraulik verloren!", erklärte Charles Leclerc wütend am Funk.
"Warum zum Teufel habe ich nur so viel Pech? Keine Hydraulik im Auto, alles wurde einfach super hart", ergänzte der 26-Jährige, der von Startplatz zwei aus ins Rennen gegangen wäre.
Nach dem Einschlag gelang es Leclerc zwar, sich selbstständig wieder aus der Mauer zu befreien, doch der Aufprall hatte den Frontflügel vorne rechts so stark beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte.
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Daher stellte Leclerc seinen Ferrari anschließend hinter der Bande ab und stieg völlig frustriert aus dem Auto.
Nächster Crash lässt nicht lange auf sich warten
Weil er sein Auto schnell und sicher hinter der Mauer abstellen konnte, war der eigentliche Rennstart von seinem Drama nicht betroffen. Die Startampeln schalteten kurze Zeit später wie geplant auf Grün.
Doch es dauerte nur wenige Augenblicke bis zum nächsten Crash: In Kurve eins kollidierten Alexander Albon (Williams) und Kevin Magnussen (Haas) so heftig, dass das Safety Car ausrücken musste. Dies führte das restliche Feld anschließend in die Boxengasse, wo das Rennen zunächst mit Roter Flagge gestoppt wurde.
Nach einer rund 30-minütigen Unterbrechung, in der die Streckenbegrenzung in Kurve eins repariert werden musste, wurde das Rennen erneut mit einem stehenden Start fortgesetzt. Wie schon beim ersten Versuch nutzte Red-Bull-Pilot Max Verstappen seine Pole Position aus und übernahm die Führung, welche er im weiteren Verlauf auch nicht mehr hergeben sollte. Der Niederländer siegte vor McLaren-Pilot Lando Norris und Fernando Alonso im Aston Martin, der sich nach einem rundenlangen Duell mit Verstappens Teamkollege Sergio Pérez Rang drei sicherte.
Noch während der Unterbrechung stapfte Leclerc zurück in Richtung Fahrerlager und stellte sich anschließend der Fragen der Journalisten.
GP São Paulo: Leclerc revidiert Hydraulik-Theorie
Im Interview mit "Sky" revidierte er dann jedoch überraschend seinen ersten Eindruck, dass sein Crash an einem Hydraulikproblem gelegen haben könnte. "Als ich das Lenkrad verloren habe, bin ich einfach geradeaus gefahren, weil ich keine Hydraulik mehr hatte", erklärte er zwar zunächst, schob dann aber hinterher: "Ich glaube nicht, dass es ein Hydraulikproblem ist. Ich meine, ich weiß, was es ist. Ich kann nicht zu sehr ins Detail gehen."
Und weiter: "Dann gab es ein Motorproblem, wodurch die Hinterräder blockierten, und dann drehte ich mich natürlich und schlug in die Mauer ein. Ich konnte nichts mehr tun."
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Quelle: Perform
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