Max Verstappen kassiert neue Strafe: Red Bull braucht neuen Motor in Brasilien - fünf Plätze nach hinten versetzt

Neuer Rückschlag für den Formel-1-Weltmeister: Beim Großen Preis von Brasilien wird Max Verstappen fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Der Red Bull des 27-Jährigen braucht beim nächsten Rennen einen neuen Motor, das Limit an Motoren hat das Team aber schon überschritten. Laut Motorsportberater Helmut Marko sei die aber "weniger gravierend als ein alter Motor".

Max Verstappen.

Fotocredit: Getty Images

In seiner Kolumne bei "Speedweek" erklärte Marko die Entscheidung mit Problemen im Mexiko-GP:
"Das Tempo passte auch deshalb nicht, weil wegen eines Motorproblems ein anderes Aggregat eingebaut werden musste, das am Ende seines Zyklus angelangt und eigentlich gar nicht mehr für Renneinsätze geplant war. Das war einer der Gründe, wieso wir auf der Geraden eines der langsamsten Autos waren. Wenn ein Formel-1-Motor eine gewisse Kilometerzahl erreicht hat, ist der Leistungsabbau deutlich spürbar", schrieb er.

Die Folge sei unabwendbar: "Ob wir jenen Motor mit dem Leck nochmals einsetzen könnten, wird derzeit untersucht. Aber auch hier ist es von der Kilometerzahl eigentlich nicht mehr vorgesehen, dass es verwendet wird. Das alles bedeutet: Wir kommen um einen Motorwechsel in Brasilien nicht herum, mit entsprechender Strafversetzung."

Verstappen rechnete mit Strafversetzung

Auch Max Verstappen selbst ging schon nach dem Rennen in Mexiko davon aus, dass er strafversetzt wird. "Ich denke, es wird noch eine Strafe geben, ja", antwortete er auf die Frage, ob er damit rechnet, mit seinem bestehenden Motorenpool durch die Saison zu kommen oder ein weiteres Mal wechseln zu müssen.
Auf der Strecke in Interlagos ist es zudem einfacher als auf anderen Strecken möglich, Gegner zu überholen. Verstappen hatte zuletzt für seine Fahrweise schon zwei Zeitstrafen und zwei Strafpunkte erhalten.
In der WM-Fahrerwertung liegt Konkurrent Lando Norris im McLaren derzeit 47 Punkte hinter Verstappen. Noch vier Rennen sind zu fahren.
Eurosport mit Motorsport-Total.com
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Quelle: Perform


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