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Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone rechnet ab: Lewis Hamilton bei Ferrari nur noch "ein Marketing-Projekt"
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Publiziert 06/11/2025 um 16:28 GMT+1 Uhr
Es sollte der große Coup im Herbst seiner Karriere sein: Lewis Hamilton wechselte einst mit hohen Erwartungen zu Ferrari. In seinem ersten Jahr mit der Scuderia fährt der Rekord-Weltmeister allerdings nur hinterher. Der langjährige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone traut es dem Engländer nicht zu, noch einmal um den Titel zu kämpfen - Hamilton verkomme eher zu einem "Marketing-Projekt".
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Quelle: Perform
Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone traut es dem siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton nicht zu, mit Ferrari noch einmal um den Titel zu kämpfen. Ecclestone sagte im Gespräch mit "sport.de": "Dort entgleitet ihm alles. Er wollte mit Ferrari Weltmeister werden und ist nun überrascht, dass er es nicht schafft."
Hamilton steht in seinem ersten Jahr bei Ferrari bisher klar im Schatten des langjährigen Ferrari-Fahrers Charles Leclerc. Der Direktvergleich der Teamkollegen fällt deutlich aus: Leclerc war in 15 der bisherigen 20 Qualifyings besser klassiert als Hamilton - und in 15 der bisherigen 20 Grands Prix. Dazu kommen sieben Podestplätze für Leclerc. Hamiltons größtes Highlight bisher war der Sprint-Sieg in Shanghai.
Der aktuelle Zwischenstand in der Formel-1-Fahrerwertung spricht ebenfalls Bände: Leclerc belegt mit 210 Punkten den fünften Platz vor Hamilton, der 146 Punkte gesammelt hat. Zuletzt stieg Hamiltons Formkurve aber deutlich an.
Dennoch glaubt Ecclestone: Hamilton bei Ferrari ist nur noch "ein finanzielles Marketing-Projekt", so beschreibt es der 95-Jährige. Ecclestone sieht Hamilton künftig "mehr etwas mit Mode machen" als in der Formel 1 um den Titel zu fahren, denn Hamilton sei zwar "einer der Besten der zurückliegenden zehn Jahre, aber nicht der Beste".
Kritik auch an Teamchef Vasseur
Kritik übt der frühere Formel-1-Geschäftsführer jedoch auch an Hamiltons Ferrari-Team - konkret an dessen Struktur rund um Teamchef Frederik Vasseur.
Der Franzose sei "zu schwach" und "kein Diktator" und deshalb nicht geeignet, um das Traditionsteam aus Maranello wieder an die Spitze zu führen, meint Ecclestone.
Er sagte: "Das Problem ist: Ferrari braucht einen Diktator, um Erfolg zu haben. Denn jeder in Italien redet dort mit und mischt sich ein, wenn es darum geht, was richtig und was falsch ist."
Und die Erwartungen an Ferrari sind hoch: Das dienstälteste Formel-1-Team wartet bereits seit 2007 auf einen weiteren Fahrer-Weltmeister und seit 2008 auf den nächsten Konstrukteurstitel.
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