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GP Singapur: Sebastian Vettel baut Trainingsunfall - Kimi Räikkönen mit Bestzeit
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Publiziert 14/09/2018 um 16:25 GMT+2 Uhr
Sebastian Vettel hat zum Auftakt des Großen Preises von Singapur einen ersten Rückschlag einstecken müssen. Im zweiten freien Training touchierte der Ferrari-Star auf dem Stadtkurs mit der Hinterachse die Leitplanke und musste die Session vorzeitig beenden. Vettel blieb unverletzt, dennoch fiel der Start in das nächste Duell mit Lewis Hamilton für ihn denkbar ungüstig aus.
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Der Ferrari-Star hat beim so wichtigen Nacht-Grand-Prix einen denkbar schlechten Auftakt in das Wochenende hingelegt. Schon früh im zweiten Training erwischte er mit der Hinterachse die Streckenbegrenzung, musste seinen Boliden abstellen - und tatenlos zusehen, wie Konkurrent Lewis Hamilton einen beeindruckenden Start hinlegte.
"Das war ein bisschen mehr als ein Kuss für die Mauer", sagte Vettel mit Galgenhumor:
Hamilton hatte als Tageszweiter nur elf Tausendstelsekunden Rückstand auf Vettels Teamkollegen Kimi Räikkönen. Der Finne war beim ersten Auftritt seit der Verkündung seines Zwangsabschieds von Ferrari zum Saisonende schnellster Mann.
Allerdings präsentierte sich das rote Auto noch nicht so überlegen wie zuvor erwartet - von deutlichen Nachteilen, wie sie Mercedes in den vergangenen Jahren auf dem kantigen Stadtkurs hatte, war zumindest nichts zu erkennen.
Ein Sieg muss her
Vettel braucht am Sonntag unbedingt einen Sieg, damit seine Titelhoffnungen nicht schon zu Beginn des Saisonendspurts schwinden. Hamilton geht mit einem Vorsprung von 30 WM-Punkten auf den Deutschen in das 15. von 21 Saisonrennen.
Das Red-Bull-Duo Max Verstappen und Daniel Ricciardo hatte auf den Plätzen drei und vier indes schon einen Rückstand von mehr als einer halben Sekunde, auch Valtteri Bottas im zweiten Mercedes fiel als Fünfter etwas ab.
Vettel baute den Unfall schon bei seiner ersten Qualifying-Simulation, eine wirklich vergleichbare Zeit stand für ihn daher nicht in der Liste, er wurde Sechster.
Vor dem Crash hatte er lediglich etwa halb so viel Zeit auf der Strecke verbracht wie die Konkurrenz. Die Reparatur-Arbeiten an seinem Auto waren in der Folge umfangreich, gut möglich, dass der SF71H einen Getriebeschaden davongetragen hat. Da es sich um ein "Freitagsgetriebe" handelt, droht allerdings keine Strafe.
Auch die ersten Eindrücke vor dem Unfall hatten Vettel noch nicht zufrieden gestellt. "Wir müssen noch an der Balance feilen und ein bisschen Tempo finden", sagte er:
Nico Hülkenberg kam vor seinem 150. Grand-Prix-Start zunächst nicht über den zehnten Platz hinaus. Der Renault-Pilot lag dabei auch recht deutlich hinter seinem Teamkollegen Carlos Sainz jr., der Siebter wurde.
Vettels künftiger Stallrivale Charles Leclerc hatte die erste Session seit Bekanntgabe seines Wechsels zu Ferrari mit einem Crash beendet, letztlich landete der 20-Jährige aus Monaco im Sauber auf dem 14. Platz.
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