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Formel 1: Lando Norris schnellster im Training beim GP von Singapur - Max Verstappen abgeschlagen auf Platz 15
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Update 20/09/2024 um 17:27 GMT+2 Uhr
Lando Norris hat auch mit einem modifizierten Heckflügel an seinem McLaren die Tagesbestzeit im freien Training in Singapur gesetzt. Der Engländer war mit einer Rundenzeit von 1:30,727 Minuten nicht zu schlagen - Formel-1-Weltmeister Max Verstappen erlebte dagegen einen bitteren Freitag. Der niederländische Red-Bull-Pilot landete im zweiten Training weit abgeschlagen auf dem 15. Platz.
Lando Norris legt die schnellste Runde hin
Fotocredit: Getty Images
Die Konkurrenz witterte einen Betrug, doch auch mit modifiziertem Heckflügel war Lando Norris im McLaren nicht zu stoppen. Der WM-Herausforderer drehte im zweiten freien Training der Formel 1 in Singapur in 1:30,727 Minuten die schnellste Runde des Tages. Weltmeister Max Verstappen dagegen erlebte einen ganz bitteren Freitag.
Zunächst wurde der Red-Bull-Pilot wegen einiger vulgärer Äußerungen in der Pressekonferenz sanktioniert und mit Sozialstunden belegt, dann fuhr der Niederländer nur auf den 15. Platz. Sein Rückstand von 1,294 Sekunden auf Norris war enorm groß, Sergio Perez (Mexiko) im zweiten Red Bull war als Achter deutlich schneller.
Es sei ein "schwieriger" Tag gewesen, sagte Verstappen, "wir hatten nicht den gewünschten Grip, wir sind viel mehr gerutscht als sonst. Wir müssen jetzt die Daten analysieren und schauen, was wir vor dem Qualifying tun können."
Viel war nach dem Rennen am vergangenen Sonntag in Baku über den Heckflügel des McLaren diskutiert worden. Konkurrierende Teams führten an, der Flügel sei möglicherweise illegal, McLaren betonte zwar, dass alles regelkonform sei, Anpassungen wollte das Team dennoch vornehmen.
Nur Leclerc kann MCLaren folgen
"Wir haben das freiwillig angeboten, darüber wurde viel diskutiert, also haben wir gesagt, dass wir einen Schritt zurückgehen", sagte McLaren-Chef Zak Brown bei "Sky": "Die Konkurrenz scheint sich sehr auf uns zu konzentrieren, anstatt selbst Versuche zu unternehmen, schneller zu werden."
Auch im angepassten Wagen gab das McLaren-Team, das in Aserbaidschan Red Bull von der Spitze der Konstrukteurs-WM gestoßen hatte, das Tempo vor. Einzig Charles Leclerc (Monaco) konnte folgen, der Ferrari-Pilot war lediglich 0,058 Sekunden langsamer als Norris. "Es scheint, als wäre Ferrari der härteste Konkurrent", so Brown.
Dahinter wurden die Abstände deutlich größer. Carlos Sainz (Spanien) im zweiten Ferrari wurde Dritter. Der Japaner Yuki Tsunoda (Racing Bulls) bestätigte den guten Eindruck des ersten Trainings und belegte diesmal Platz vier. Baku-Sieger Oscar Piastri (Australien/McLaren) war als Fünfter allerdings nur minimal langsamer.
Der Emmericher Nico Hülkenberg steigerte sich, im Haas wurde er Zehnter. Mercedes mit George Russell (Siebter) und Lewis Hamilton (beide Großbritannien/Elfter) enttäuschte dagegen. "Das kann nicht sein", funkte Hamilton an die Box, als ihm seine Platzierung durchgegeben wurde. Der Rekordweltmeister war eine Sekunde langsamer als Norris.
Verstappen ärgert sich über STrafe
Verstappen ärgerte sich nicht nur über seinen großen Rückstand zur Spitze, vor dem Training war er von den Stewards des Automobil-Weltverbandes FIA sanktioniert worden.
Er müsse eine "Arbeit von öffentlichem Interesse" verrichten, weil er in der Pressekonferenz am Donnerstag das Wort "fucked" verwendet hatte, mit dem er die Leistungsfähigkeit seines Autos beschrieb. Dass er dies nicht beleidigend gemeint hatte, sei keine Entschuldigung, hieß es vonseiten der FIA.
Verstappen müsse sich seiner Vorbildfunktion bewusst sein, wenn er öffentlich auftrete und ganz besonders, wenn kein Druck auf ihm laste. Als mildernd wurde angesehen, dass Verstappen sich mit seiner Formulierung nicht gegen Personen oder eine Gruppe gerichtet habe.
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(SID)
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