Formel 1: Charles Leclerc scheidet in Spanien in Führung liegend aus - Drama um den Ferrari-Piloten

Charles Leclerc ist beim Formel-1-Rennen in Barcelona in Führung liegend ausgeschieden. Nach 27 Runden verlor der Ferrari des 24 Jahre alten Monegassen plötzlich Leistung, der WM-Führende musste seinen Boliden in der Boxengasse abstellen. Leclerc hatte das Rennen zu diesem Zeitpunkt souverän angeführt und lag mit über zehn Sekunden Vorsprung vor George Russell an der Spitze des Feldes.

Charles Leclerc in Barcelona

Fotocredit: Getty Images

"Nein, nein, nein! Ich habe keine Power mehr", rief der WM-Führende über den Boxenfunk und fragte: "Was ist passiert?" Wie Ferrari erklärte, handelte es sich um ein "unidentifiziertes Problem mit der Power Unit". Noch während des Rennens sagte er im Interview mit "Sky": "Das kam wie aus dem Nichts. Ich habe vorher überhaupt nichts gespürt."
Trotzdem steht die Scuderia eine Woche vor dem Heimrennen des Monegassen vor einem Rätsel. "Ich glaube, es war kein Hitzeproblem. Das wird zuhause analysiert werden. Ich hoffe, wir bekommen eine schnelle Antwort", so Leclerc.
Durch das Aus verlor er zum ersten Mal in dieser Saison die Führung in der Fahrerwertung. Leclerc hatte vor dem sechsten WM-Lauf 19 Punkte Vorsprung auf Red-Bull-Pilot Verstappen. Durch den Sieg des Niederländers fiel der Ferrari-Pilot auf den zweiten Rang zurück.
Doch auch Verstappen hatte seine Sorgen im Rennen von Barcelona: In der Frühphase war er einmal ins Kiesbett gerutscht. In der Folge hatte der Niederländer immer wieder Probleme mit seinem DRS-System - der bewegliche Heckflügel öffnete sich nur unregelmäßig, sodass Verstappen lange hinter Mercedes-Pilot George Russell festhing.
(mit SID)
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