Formel 1 - Sebastian Vettel erklärt nach Rennen: "Sind Qualifying-Zeiten der Formel 2 gefahren"

Sebastian Vettel verpasste in seinem umgebauten Aston Martin als Elfter knapp die Punkte. Vor allen Dingen die heißen Temperaturen bereiteten dem viermaligen Weltmeister, aber auch allen anderen Fahrern in Barcelona Schwierigkeiten. Es war so heiß und so rutschig, dass wir so langsam waren. Wir sind im gesamten Rennen praktisch Qualifying-Zeiten der Formel 2 gefahren", sagte Vettel in Spanien.

Sebastian Vettel

Fotocredit: Getty Images

Auch das kontroverse Update von Aston Martin konnte Sebastian Vettel und Lance Stroll in Barcelona nicht in die Punkte bringen. Für viele sah der AMR22 in Spanien aus wie ein grüner Red Bull, doch die Pace der Bullen hatte Aston Martin bei weitem nicht. Stroll wurde 15, Vettel verpasste als Elfter knapp die Punkte.
Wobei, so knapp war es laut Sebastian Vettel eigentlich gar nicht: "Die Lücke zu Yuki [Tsunoda] war am Ende ziemlich groß. Aber wir haben es probiert", sagte der Deutsche. Gut 16 Sekunden fehlten Vettel im Ziel auf den AlphaTauri-Piloten - das ist in der Tat eine Menge. "Als Elfter nehmen wir natürlich keine Punkte mit. Das war eigentlich das Ziel."
Sollte Vettel das Rennen in zwei Worten beschreiben müssen, dann wären es wohl "warm" und "langsam". Denn die Hitze in Spanien mit 36 Grad Celsius hatte dafür gesorgt, dass die Piloten ordentlich ins Schwitzen kommen.
Und auch die Reifen hatten damit so ihre Probleme: "Für alle fühlte es sich heute im Auto wohl schlechter an", sagte Vettel. "Es war so heiß und so rutschig, dass wir so langsam waren. Wir sind im gesamten Rennen praktisch Qualifying-Zeiten der Formel 2 gefahren", meinte er.

Vettel: "Konnten keinen Unterschied machen"

Vettel hatte noch probiert, eine alternative Strategie zu fahren und war mit dem ersten Satz Soft-Reifen 21 Runden und damit am längsten unterwegs, nur um anschließend als einer von nur vier Piloten auch im zweiten Stint Soft-Reifen aufzuziehen - keiner von denen fuhr allerdings in die Punkte.
"Ich denke, wir haben die Reifen besser als die meisten anderen gemanagt, aber konnten keinen Unterschied machen", sagte Vettel.
Das vieldiskutierte Update konnte Aston Martin also nicht in die Top 10 führen. Doch das sah Vettel nicht so eng: "Wir wissen, dass wir mit dem neuen Paket noch viel Arbeit vor uns haben. Und wir wussten, dass es nicht gleich ein großer Schritt nach vorne sein würde. Aber wir glauben, dass es eine bessere Richtung für die Zukunft ist."
picture

Schock und Entwarnung - die Bilder zum Schumacher-Crash

Quelle: SID

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung