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Trotz Dominanz von Charles Leclerc gegenüber Carlos Sainz: Ferrari schließt Stallorder aus
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Publiziert 22/05/2022 um 13:44 GMT+2 Uhr
Ferrari-Rennleiter Laurent Mekies stellt klar, dass es beim Grand Prix von Spanien keine Stallorder gegen Lokalmatador Carlos Sainz zur Vorteil des WM-Führenden Carlos Sainz geben wird. "Es ist erst das sechste von 22 Rennen. Wir sind noch sehr, sehr weit davon entfernt, vor so einem Dilemma zu stehen", sagte der 45 Jahre alte Franzose. Für eine Stallorder sei es demnach "zu früh".
Carlos Sainz und Charles Leclerc
Fotocredit: Getty Images
Carlos Sainz muss bei seinem Heim-Grand-Prix in Barcelona (15:00 Uhr im Liveticker) nicht befürchten, durch eine Ferrari-Stallorder eingebremst zu werden. Das versicherte zumindest Ferrari-Rennleiter Laurent Mekies: "Es ist erst das sechste von 22 Rennen. Wir sind noch sehr, sehr weit davon entfernt, vor so einem Dilemma zu stehen."
Vor dem Grand Prix von Spanien liegt Sainz in der Fahrer-WM an fünfter Stelle, 51 Punkte hinter seinem führenden Teamkollegen Charles Leclerc. Er selbst hat bisher 53 Punkte gesammelt. Und in der Startaufstellung in Barcelona steht Leclerc auf Poleposition, Sainz auf Platz drei.
Aber für eine Stallorder ist es laut Mekies "zu früh". Er verweist auf die Saison 2021: "Wenn wir uns den Punkteunterschied am Jahresanfang anschauen, dann hätten wir damals das Gleiche sagen können. Aber die Dinge ändern sich."
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"Wir geben unser Bestes, damit sich Carlos besser auf dieses Auto einstellen kann, damit er sich wohler fühlt. Er hat vergangenes Jahr extrem starke Leistungen gezeigt, und wir sind überzeugt davon, dass seine Leistungen schon in sehr naher Zukunft besser werden."
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Charles Leclerc in Barcelona
Fotocredit: Getty Images
Ferrari verteidigt Sainz' Saison
So schlecht, wie Sainz' bisherige Saison medial manchmal dargestellt werde, sei diese außerdem gar nicht verlaufen: "Er stand immerhin in fünf Rennen dreimal auf dem Podium. Ich würde das nicht als Krise bezeichnen." Zumal er sowohl in Melbourne als auch im Sprint in Imola mit Unfällen ausgeschieden ist.
"Es stimmt, dass dieses Auto Fahreigenschaften besitzt, die ihm ein bisschen weniger entgegenkommen", räumt Mekies ein. "Das merken wir an seinen Kommentaren, das merken wir an seinem Feedback, das sehen wir in den Daten."
"Wir arbeiten mit ihm daran, das Auto so anzupassen, dass er wieder das Vertrauen gewinnen kann, das er in einigen Phasen der Kurven benötigt. Es sind diese zwei Aspekte: Er braucht Zeit, um seinen Fahrstil anzupassen, und wir versuchen auf unserer Seite, das Auto so zu entwickeln, damit er das Vertrauen zurückgewinnt", erklärt Mekies.
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