Red-Bull-Teamchef Christian Horner verrät: "Gab Sondierungsgespräche mit Ferrari"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat im Formel-1-Podcast "Beyond the Grid" ausgeplaudert, mit welchen Motorenherstellern er nach der Bekanntgabe von Honda, aus der Formel 1 mit Ende 2021 auszusteigen, Gespräche über eine potenzielle Partnerschaft geführt hat. Am 2. Oktober 2020 hatte Honda seinen Ausstieg verkündet. Danach versuchten Horner und Helmut Marko, eine Lösung zu finden.

Mattia Binotto (l.) im Gespräch mit Christian Horner (r.)

Fotocredit: Getty Images

Unter anderem hat Red Bull bei allen aktuellen Herstellern angefragt: "Das Naheliegendste war, eine Diskussion mit den bestehenden Zulieferern zu führen."
Mit Mercedes habe er nur ein "sehr kurzes Gespräch" geführt, so Christian Horner. Denn Toto Wolff sei nicht besonders "scharf darauf" gewesen, den größten Rivalen mit Motoren auszustatten.
Auch Renault war nicht interessiert. "Am ehesten war Ferrari bereit. Und wir hatten einige Sondierungsgespräche", bestätigte Horner.
Doch am Ende habe Red Bull das Schicksal selbst in die Hand genommen und sich dazu entschieden, das geistige Eigentum von Honda ab 2022 zu übernehmen und in einer neu gebauten Fabrik in Milton Keynes weiterzubetreiben, unter dem Namen "Red Bull Powertrains".
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Quelle: SNTV

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