Nach Crash in Silverstone: Honda prüft Reparatur der Risse an Motor von Max Verstappens Red Bull

Noch hat Honda den Motor, mit dem Red-Bull-Pilot Max Verstappen nach der Kollision mit Rivale Lewis Hamilton beim Rennen in Silverstone mit 51g in die Streckenbegrenzung einschlug, nicht aufgegeben. Zwar wurde der Antriebsstrang zurückgezogen, nachdem Verstappen beim Rennwochenende in Ungarn am Freitag und Samstag damit gefahren war. Trotzdem sollen weitere Untersuchungen folgen.

Max Verstappen verlor in Ungarn die WM-Führung an Lewis Hamilton

Fotocredit: Getty Images

"Wir werden ihn zurück nach Sakura schicken, um den Riss und seine Position zu überprüfen. Dann können wir herausfinden, was in Zukunft passieren wird, und überlegen, ob er repariert werden kann", erklärte Honda-Technikdirektor Toyoharu Tanabe. In Sakura steht die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung von Honda in Japan.
Obwohl die Daten nichts Ungewöhnliches zeigten, war bei einer Inspektion nach dem Qualifying zum Grand Prix von Ungarn am vergangenen Wochenende ein Riss festgestellt worden. Das Risiko, den Motor im Rennen zu verwenden, war folglich zu groß, sodass Red Bull auf ein neues Honda-Aggregat umrüstete.
"Da es nicht möglich ist, Teile zu ersetzen, werden wir prüfen, ob der Riss von außen repariert werden kann", erklärte Tanabe das Vorgehen. "Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob es in Zukunft genutzt werden kann oder nicht. Ich weiß es nicht, aber ich habe das Gefühl, dass es eine ziemlich schwierige Situation ist."

Bereits der dritte Motor

Der für den Rennsonntag auf dem Hungaroring eingebaute Motor war Verstappens insgesamt dritter in dieser Formel-1-Saison - und damit der letzte erlaubte Wechsel auf ein neues Aggregat ohne Strafe. Die Probleme mit der zweiten Einheit waren laut Tanabe am Samstagabend ziemlich überraschend entdeckt worden.
"Nach dem Qualifying kam das Auto zurück, wir entfernten die Motorhaube, nahmen die Abdeckung ab und entdeckten die Risse bei der Überprüfung der Power-Unit", verriet er. "Vor dem Qualifying war noch alles in Ordnung. Als wir es jedoch nach dem Qualifying überprüften, gab es Risse und das Öl lief aus."
"Es hatte keinen Einfluss auf die Daten oder die Leistung, war also kein Teil, das in den Daten auftaucht", erklärte der Technikchef. Auch um Sergio Perez' zweiten Motor wird nach dem Startunfall von Ungarn gezittert: "Es gibt einige Anomalien in den Daten. Es könnte ziemlich schwierig sein, es in Zukunft weiterzuverwenden."
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Quelle: Perform

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