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Ferrari atmet auf
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Publiziert 18/03/2012 um 15:41 GMT+1 Uhr
Die Qualifikation zum Großen Preis von Australien in Melbourne war für das Ferrari-Team eine bittere Niederlage. Doch ähnlich wie Red Bull legten die Autos des Ferrari-Teams im Rennen deutlich zu. So gelang es Fernando Alonso, bis auf den fünften Rang nach vorne zu kommen.
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Teamkollege Felipe Massa sah im Vergleich zum Spanier deutlich schwächer aus und musste nach einer Kollision außerhalb der Punkte liegend an die Boxen aufgeben.
Im Rennen war damit Ferrari überraschenderweise zumindest mit Fernando Alonso auf dem Endergebnis-Papier zweite Kraft hinter McLaren und Red Bull.
Ein Blick auf die schnellste Rennrunde offenbart einen Rückstand von 1,090 Sekunden auf Jenson Button und die Tatsache, dass Alonso sich sogar Pastor Maldonado im Williams und Jean-Eric Vergne im Toro Rosso geschlagen geben musste. Felipe Massa taucht mit 2,753 Sekunden Rückstand lediglich auf Position 15 der schnellsten Rennrunden auf.
Alonso mit Punkteausbeute zufrieden
"Wir wussten, dass es ein sehr kompliziertes Rennen würde, und ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe, ein paar nützliche Punkte zu holen", so Alonso. "Ich bekam einen guten Start hin, und mir gelangen in der Anfangsphase und später nach dem Safety-Car ein paar Überholmanöver."
"Es gab mit Maldonado einen harten Kampf. Als ich sah, dass er von der Strecke flog, atmete ich erleichtert auf, denn er war mir bis dahin ein paar Runden lang wirklich nahe gekommen. Ich war langsamer als er, und alles was ich tun konnte, war das Verteidigen meiner Position, die Verwendung von KERS an ein paar spezifischen Punkten. Mir tut es für ihn leid, denn es ist wirklich schade, ein Rennen derart zu beenden."
"Was die positiven Punkte des heutigen Tages betrifft, so kann ich den Start, die Boxenstopps und die Strategie benennen. Heute war das Auto besser als gestern und wir waren näher an den Führenden dran. Wir haben jedoch noch jede Menge Arbeit zu erledigen, um jene zu erreichen, die in Bezug auf die Leistung vor uns liegen - nicht nur McLaren und Red Bull, sondern auch Mercedes und Lotus."
"Wir sind womöglich eine Sekunde von der Pole entfernt, und es gibt sieben oder acht Teams, die im Moment alle sehr eng beieinander liegen. In gewisser Weise sind das gute Neuigkeiten, denn wenn wir uns um ein paar Zehntelsekunden verbessern können, dann können wir ein paar Plätze gutmachen. In der kommenden Woche wird es in Malaysia ein Spiel mit dem Feuer, denn Sepang ist ein sehr anspruchsvoller Kurs, sowohl für die Autos also für die Reifen."
Wieder mal ein Unfall für Massa
"Dies war für mich ein wirklich schwaches Wochenende", so Massa. "Bereits gestern hatte ich zu leiden, da das Auto schlecht ausbalanciert war. Heute war es womöglich noch schlechter, denn nach ein paar Runden hatte ich mit den Reifen zu kämpfen. Ich bekam einen großartigen Start hin und schaffte es, ein paar Plätze gutzumachen und hoffte, in den Punkten ins Ziel zu kommen."
"Was die Berührung mit Senna betrifft, so können wir dies meiner Meinung nach als Rennunfall abhaken. Ein Toro Rosso versuchte mich in der dritten Kurve außen zu überholen, und Bruno hatte innen die bessere Traktion. Wir fuhren aus diesem Grund Seite an Seite in die vierte Kurve, wo wir uns dann berührten und es dann so endete, wie man es gesehen hat."
"Wir können klarerweise mit einem fünften Platz nicht glücklich sein", so Teamchef Stefano Domenicali. "Aber angesichts der Tatsache, wie es gestern gelaufen ist, ist das Ergebnis von Fernando ein positives. Es ist hauptsächlich das Ergebnis einer tollen Leistung des Spaniers."
Teamchef gesteht Rückstand ein
"Der schwächere Sonntag von Felipe ist das Ergebnis des Samstags, der vorausgegangen ist. Die Balance seines Autos war nicht in Ordnung, und dafür hatte den Preis bezahlt, insbesondere in Bezug auf die Abnutzung der Reifen. Das ist schade, denn dank eines wirklich guten Start schaffte er es, sofort in die Top 10 zu kommen."
"Wir wussten, dass wir an diesem Wochenende kein Auto hatten, das so ist, wie wir es zum Saisonstart haben wollten, aber heute haben wir auch eine Situation gesehen, die etwas anders war als die gestrige, besonders was Fernando betrifft. Denn im ersten Abschnitt des Rennens war seine Geschwindigkeit nicht weit weg von jener der Führenden."
Video: Eine Runde aus Pilotensicht
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