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Charles Leclerc beklagt Ferraris Heim-Debakel in Imola - Monegasse bezeichnet Punktverlust als Schande
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Publiziert 25/04/2022 um 09:29 GMT+2 Uhr
Es hätte ein italienischer Nachmittag in rotem Glanz werden sollen - stattdessen herrscht bei Ferrari aber Ernüchterung. Charles Leclerc gibt sich nach dem Heimdebakel in Imola erschüttert, der Monegasse zeigte erstmals in dieser Saison Nerven. Die Fehler suchte der frustrierte Hoffnungsträger der Scuderia im Anschluss bei sich und warf sich vor, im entscheidenden Moment zu gierig gewesen zu sein.
Charles Leclerc
Fotocredit: Getty Images
Dabei schien die Schadensbegrenzung, welche der italienische Rennstall nach dem desaströsen Start betrieb, acht Runden vor Schluss aufzugehen. Leclerc befand sich auf einem soliden dritten Platz und auf dem Weg zu einem weiteren Podium. Doch dann pushte der 24-Jährige in der Variante Alta zu hart und drehte sich vor den Augen tausender Tifosi.
"Wirklich schade", meinte Leclerc dazu. "Der Dreher hätte heute nicht passieren dürfen. Ich war aber zu gierig und habe den Preis dafür bezahlt", gab er sich selbstkritisch.
Aufgrund des Zwischenfalls war der WM-Spitzenreiter dazu gezwungen, sich an der Box einen neuen Frontflügel abzuholen. Letzten Endes rettete er noch den sechsten Platz ins Ziel. Die verlorenen Punkte - sieben an der Zahl - schmerzen Leclerc sichtlich. "Es ist eine Schande. Das sind sieben Punkte, die für die Weltmeisterschaft am Ende wertvoll sein könnten", führte er weiter aus. "Das sollte nicht noch einmal passieren."
Trotz eines Vorsprungs von 26 Punkten auf Titelverteidiger Max Verstappen dürften Leclerc und Ferrari aber gewarnt sein. Zwar fiel Red Bull bisher mit drei Ausfällen in vier Rennen auf, aber bei vorhandener Funktionsfähigkeit des Autos, fährt Verstappen durchaus auf Augenhöhe mit seinem Konkurrenten. Und mit 26 Punkten liegt nur ein einziger Ausfall zwischen den beiden Ausnahmekönnern.
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Quelle: Perform
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