Insgesamt zwölf Fahrer wurden für ihr Verhalten beim Re-Start verwarnt.

Nämlich (in der Reihenfolge, wie sie im FIA-Urteil genannt sind): Kevin Magnussen (Haas), Daniil Kwjat (AlphaTauri), Nicholas Latifi (Williams), Alexander Albon (Red Bull), Lance Stroll (Racing Point), Daniel Ricciardo (Renault), Sergio Perez (Racing Point), Lando Norris (McLaren), Esteban Ocon (Renault), George Russell (Williams), Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) und Carlos Sainz (McLaren).

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Die Begründung der Sportkommissare

Es folgte eine ausführliche Begründung. Tenor: Die genannten Fahrer hätten sich beim Re-Start zu ungeduldig verhalten.

Im Wortlaut: "Der Auslöser des Zwischenfalls war die nicht konstante Anwendung von Gas und Bremse, von der Zielkurve und entlang der Zielgeraden." Man verstehe aber natürlich, dass die Fahrer beim Re-Start ihren Vorteil suchen wollten.

"Der Zwischenfall aber zeigt, dass in Re-Start-Situationen unbedingt Vorsicht walten muss. Und: Es gab einen extremen Ziehharmonik-Effekt, der sich durch das Feld zog und sich dabei immer weiter verstärkte."

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Warum keine Strafen?

"Außerdem halten wir fest: Einige Fahrer hätten den Zwischenfall vermeiden können, wenn sie nicht dichtauf einem anderen Fahrzeug gefolgt wären. Auf diese Weise hatten sie keine Sicht auf das, was unmittelbar vor dem vor ihnen fahrenden Auto passierte."

Das Strafmaß einer Verwarnung sei deshalb ausgesprochen worden, weil es keinen Fahrer gab, der "ganz oder mehrheitlich" für den Zwischenfall verantwortlich gewesen sei, so erklären die Sportkommissare weiter.

Und die FIA-Verantwortlichen betonen: Bottas und alle weiteren, nicht genannten Fahrer, hätten beim Re-Start nichts falsch gemacht. "Sie haben sich an die Regeln gehalten. [Bottas] hatte per Reglement das Recht, das Tempo vorzugeben."

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