George Russell sagte weiter: "Ich denke, wir müssen einen Schritt zurücktreten und verstehen, was sich geändert hat. wir haben ein paar Anhaltspunkte."
"Normalerweise hatten wir schwierige Sonntage, aber wir hatten wirklich großartige Samstage, um das zu kompensieren, und es ist einfacher, eine Position zu halten, als um eine Position zu kämpfen, wenn man die Pace unseres Autos kennt", erklärte Russell.
"Aber aus welchen Gründen auch immer, die Pace war auch am Samstag nicht da. Also müssen wir das Beste aus den letzten beiden Wochenenden machen und sicherstellen, dass wir Platz acht erreichen, denn das ist im Moment das Wichtigste für uns", so der 23-Jährige.
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Obwohl Williams in den letzten Rennen nicht punkten konnte, liegt Team mit zwölf Punkten Vorsprung auf Alfa Romeo immer noch auf dem achten Platz der Konstrukteurs-WM.

Reifen bereiten Williams in Katar Sorgen

Russells Katar-Grand-Prix wurde durch einen Reifenschaden vorne links beeinträchtigt, der ihn zu einer langsamen Runde zurück an die Box und einem zusätzlichen Boxenstopp zwang. Bis dahin konnte er das Rennen jedoch genießen und Vollgas geben.
"Auf dieser Strecke war es unglaublich beeindruckend, wie stark man pushen konnte", sagte der Williams-Pilot. "Sie war relativ flüssig, was es uns ermöglichte, wirklich Vollgas zu geben. In meiner gesamten Formel-1-Erfahrung war dies wahrscheinlich das Rennen, bei dem das Tempo am höchsten war, wenn man so will."
"Das hat wirklich Spaß gemacht, aber offensichtlich hat es dennoch nicht geklappt. Das ist recht überraschend. Mit den Hinterreifen hätte man wahrscheinlich zurück nach Großbritannien fahren können", meinte Russell und erklärte: "Die Abnutzung betraf so ziemlich nur die linke Front."

Russell grübelt über ungewöhnliche Reifenprobleme

Nach dem Qualifying hatte Russell deutlich gemacht, dass das Team Probleme hatte, die Reifen in Katar zum Arbeiten zu bringen: "Das hat uns an diesem Wochenende beeinträchtigt."
"Wenn man sich das gesamte Training anschaut, haben wir uns in jeder Runde verbessert. Sogar im dritten Freien Training, mitten am Tag, schien die Sonne und wir verbesserten uns auf unserer dritten Runde, was vor allem bei Rennen im Mittleren Osten ungewöhnlich ist", grübelte der Brite, der in der kommenden Saison für Mercedes fahren wird, über das Verhalten der Reifen.
Auch im Qualifying tat er sich schwer: "In Q2 haben wir für diese eine gezeitete Runde alles auf den Tisch gelegt, konnten die Reifen in den ersten beiden Kurven aber einfach nicht zum Arbeiten bringen. Wir müssen also verstehen, warum das so ist, denn normalerweise sind wir bei diesen Bedingungen hervorragend", so Russell ernüchtert.
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