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GP von Katar: Lewis Hamilton bläst zum Angriff auf Max Verstappen - Mercedes muss Red-Bull-Weg gehen
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Publiziert 05/10/2023 um 12:39 GMT+2 Uhr
Auch im zweiten Jahr der neuen Ära versucht man bei Mercedes - wie auch beim Rest des Grids - verzweifelt mit Red Bull Schritt zu halten. Lewis Hamilton sehnt sich nach dem einstigen Erfolg der Silberpfeile und will nun den Red-Bull-Weg gehen. Für die kommende Saison soll das Konzept bei Mercedes auf den Kopf gestellt werden, um dem Konkurrent aus Österreich wieder die Stirn bieten zu können.
Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
Lewis Hamilton hat sich für einen kompletten Konzeptwechsel bei Mercedes ausgesprochen, um Red Bull im kommenden Jahr wieder angreifen zu können. Die Silberpfeile hatten einen schwierigen Start in die neue Formel-1-Ära erlebt und waren nach Jahren der Dominanz plötzlich nicht mehr siegfähig. Zum ersten Mal in seiner Karriere fuhr Hamilton 2022 keinen Grand-Prix-Sieg ein.
Das droht dem Briten aber auch in diesem Jahr. Zwar ist Mercedes mit 305 Punkten mittlerweile zweite Kraft, droht derzeit aber wieder hinter Ferrari (285) zurückzufallen. Die Scuderia liegt nur noch 20 Punkte hinter Mercedes und konnte in allen Rennen nach der Sommerpause jeweils mehr Punkte holen.
Doch was Hamilton vor allem wurmt, ist der Abstand zu Red Bull (623), der auch in Suzuka enorm war und einfach nicht kleiner zu werden scheint.
"Eine Sekunde Rückstand ist gewaltig", haderte er. "Dass wir jetzt im zweiten Jahr immer noch eine Sekunde gegenüber Red Bull zurückliegen, zeigt, dass wir im Winter wirklich gute Arbeit leisten müssen, um den Abstand zumindest zu halbieren."
Hamilton nimmt Mercedes in die Pflicht
Gegenüber "Sky" wurde er sogar noch einmal deutlicher: "Die kommenden sechs Monate müssen die besten sechs Monate in Sachen Entwicklung werden, die wir jemals hatten, damit wir die Lücke schließen."
Und dafür regte der siebenmalige Weltmeister einen kompletten Wechsel des Konzepts an, das aktuell nicht so zu funktionieren scheint, wie er sich das wünscht: "Wir sind so weit weg, und das liegt für mich eindeutig am Konzept", so Hamilton. "Es ist zu 100 Prozent klar, dass es am Konzept liegt, und das müssen wir für das kommende Jahr ändern, was wir hoffentlich auch tun werden."
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Lewis Hamilton glaubt an eine Wende bei Mercedes
Fotocredit: Getty Images
Zumindest habe er sein Team auch gebeten, einige Dinge für das kommende Jahr zu machen - und Mercedes hätte auch auf ihn und Teamkollege George Russell gehört.
Denn dass es die Probleme mit dem Auto gibt, hat sich für ihn vor allem in Suzuka gezeigt. "Es war genau wie im vergangenen Jahr", sagt er. "Es ist gehüpft und gerutscht. Das ist hart, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit wir reingesteckt haben, ohne näher an der Spitze zu sein."
Vorbild Red Bull: Mercedes feilt an der Wende
Doch Hamilton glaubt daran, dass seinem Team die Wende gelingen wird. Aston Martin habe in diesem Jahr gezeigt, was für ein Sprung im Winter möglich ist, und auch McLaren hat sich mit einem Update in Richtung Spitze geschoben. "Dadurch, dass sie den Red-Bull-Weg gegangen sind, sind sie jetzt auf einer Strecke wie hier vor uns. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen", betonte er.
"Wir müssen schauen, was sie gemacht haben, und dann in diese Richtung gehen. Das ist die Richtung", sagte Hamilton.
"Aber ich glaube, dass mein Team es schaffen kann. Wir waren immer gut darin, Abtrieb ans Auto zu bringen. Es ist nur so, dass bei der Art und Weise, wie unser Auto derzeit funktioniert, das Hinzufügen von Abtrieb nicht funktioniert. Es springt dadurch nur noch mehr."
Daher hofft er, dass ein Konzeptwechsel Mercedes wieder dorthin bringt, "wo es verdient zu sein". Denn Mercedes ist für Hamilton ein Weltmeisterteam. "Ich habe absoluten Glauben in jeden, aber die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, sind wichtig für unsere Richtung."
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