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Mick Schumacher wohl weiter ohne Cockpit: Williams-Teamchef James Vowles stellt sich hinter Logan Sargeant
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Publiziert 04/10/2023 um 11:54 GMT+2 Uhr
Nach mehreren schlechten Leistungen samt heftigem Crash beim Grand Prix von Japan ist Williams-Pilot Logan Sargeant zuletzt in die Kritik geraten. Sein Teamchef James Jowles gab dem US-Amerikaner nun Rückendeckung und kündigte an, dass er auch 2024 mit dem Rookie-Fahrer plane. Damit schwinden die Chancen auf ein baldiges Comeback von Mick Schumacher, der als Ersatz für Sargeant gehandelt wurde.
Logan Sargeant (l.) und Mick Schumacher
Fotocredit: Eurosport
Während Williams-Pilot Logan Sargeant nach schwachen Leistungen und mehreren Unfällen in der Formel-1-Saison 2023 in der Kritik steht und über seine Ablösung spekuliert wird, hat Teamchef James Vowles seinem Youngster den Rücken gestärkt.
In einem auf der Williams-Website veröffentlichten Video verteidigte Vowles den US-Amerikaner, verwies auf dessen schwierige Situation, bescheinigte ihm Fortschritte und stellte klar, dass das Team auch 2024 an seinem Fahrer festhalten will.
"Wir wollen, dass er erfolgreich ist und wir wollen ihn nächstes Jahr im Auto haben", sagte Vowles.
Sargeant steht in seiner Rookie-Saison bisher klar im Schatten seines Teamkollegen Alexander Albon und machte zuletzt vor allem mit mehreren Fahrfehlern Schlagzeilen - jüngst beim Japan-Grand-Prix mit einem heftigen Unfall.
Spekulationen über Schumacher als Sargeant-Ersatz
Dies führte zu Spekulationen, dass der US-Amerikaner sein Cockpit bei Williams verlieren könnte, möglicherweise schon während der laufenden Formel-1-Saison 2023.
Als mögliche Nachfolger wurden Mick Schumacher, Felipe Drugovich oder Liam Lawson ins Spiel gebracht.
Teamchef Vowles stellte jedoch klar, dass seine Geduld mit Sargeant noch nicht erschöpft ist.
"Wir werden weiter mit Logan arbeiten und in ihn investieren, denn wir wollen, dass er Erfolg hat. Er ist auf einer Reise mit uns als Williams", sagte er.
Vowles: Verschiedene Herausforderungen für Sargeant
"Logan hat ganz klare Ziele, die er bis zum Ende der Saison erreichen muss, und wir arbeiten kontinuierlich mit ihm zusammen."
"Erst wenn wir alle zu dem Schluss kommen, dass wir das Ende dieses Weges erreicht haben, werden wir Entscheidungen treffen. Aber so weit sind wir noch lange nicht", stellte der Teamchef klar.
Sargeant habe in seiner Rookie-Saison in der Formel 1 mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen, betonte Vowles. Unter anderem mit einer sehr kurzen Vorbereitung auf die Königsklasse.
Updates für Sargeant-Probleme mitverantwortlich?
"Wir haben jemanden direkt aus der Formel 2 genommen, ohne nennenswerte Tests. Dann saß er eineinhalb Tage in Bahrain in diesem Auto und wir wünschten ihm alles Gute für eine Saison, die für einen Rookie sehr schwierig ist."
Der oft deutliche Rückstand auf seinen Teamkollegen Albon hänge auch damit zusammen, dass die Autos der beiden nicht auf dem gleichen Entwicklungsstand seien.
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Logan Sargeant war zuletzt vom Pech verfolgt
Fotocredit: Getty Images
"Wir haben Updates an Alex' Auto, die bei Logan nicht zum Einsatz kommen, weil wir in diesem Jahr so viel Fluktuation hatten. Wenn man also einen Leistungsunterschied sieht, sagen die Zeiten nicht immer die Wahrheit."
Außerdem mache der US-Amerikaner Fortschritte, auch wenn diese auf der Strecke nicht immer sichtbar seien.
Vowles sieht Fortschritt
"Wenn wir uns Suzuka anschauen, dann hat er sich das ganze Wochenende über gesteigert. Im dritten Training fuhr er die gleiche Zeit wie Alex. Und im Qualifying lag er bis zum Unfall nur eine Zehntel hinter der Zeit von Alex, und das auf einer der schwierigsten Strecken der Saison."
"Der Fortschritt ist also in gewisser Weise da, wird aber durch eine Reihe von Problemen und Unfällen, die ebenfalls auftraten, deutlich getrübt", fasste Vowles zusammen.
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