Das nimmt freilich auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, der in der Türkei ausnahmsweise nicht vor Ort war, wohlwollend zur Kenntnis. "Ich freue mich sehr für Sebastian", betont er, angesprochen auf die Leistung des Deutschen. "Ich denke, dass ein Podiumsplatz für ihn sehr wichtig ist, indem er Dritter wurde."

Der Italiener weiß: "Es war eine schwierige Saison für ihn. Ich glaube, dass er, zumindest jetzt gegen Ende der Saison, begonnen hat, sich mit dem Auto wohler zu fühlen. Er fährt besser. Und ich denke, dass er hier ein gutes Ergebnis erzielt hat."

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"Er hatte einen guten Start, war konstant unterwegs und zeigte ein gutes Tempo. Er schonte die Reifen und hielt die Position. In der letzten Runde ergriff er dann die Gelegenheit, als sie sich ihm bot. Das ist großartig für ihn." Als eine Attacke von Leclerc auf Sergio Pérez (Racing Point) misslang, war Vettel zur Stelle und ging vorbei.

"Er ist Dritter geworden und war sehr nah an Pérez dran. Aber toll, ich freue mich für ihn. Noch liegen drei Rennen vor uns, hoffentlich werden wir auch im nächsten Rennen gut abschneiden", blickt Binotto auf Bahrain und Abu Dhabi voraus.

Mit dem Ende dieser Formel-1-Saison gehen Ferrari und Vettel nach sechs gemeinsamen Jahren bekanntermaßen getrennte Wege. Während McLaren-Pilot Carlos Sainz die Nachfolge von Vettel bei den Roten antreten wird, wechselt der Deutsche zu Aston Martin. Derzeit fährt das Team noch unter dem Namen Racing Point.

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