Bei Racing Point verliert Pérez sein Cockpit 2021 an Sebastian Vettel, und abseits davon werden ihm nur noch bei Red Bull Chancen eingeräumt, falls man dort nicht mit Alexander Albon weitermachen sollte. Dabei hat der Mexikaner die sportlichen Argumente auf seiner Seite, in der WM liegt er drei Rennen vor Saisonende mit 100:70 Punkten klar vor Albon.

Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil Pérez in diesem Jahr wegen einer Coronainfektion gleich zwei Rennen auslassen musste. In den zwölf Rennen, an denen er teilgenommen hat, fuhr er dafür immer in die Punkte. "Ich hatte keine problemfreie Saison, viele Dinge sind passiert. Es gab Höhen und Tiefen", erklärt der 30-Jährige bei "Sky".

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"Wir hatten ein gutes Auto, besonders zu Saisonbeginn. Dann bekam ich COVID und habe zwei Rennen verpasst. Das war hart. Dann habe ich meinen Platz [für 2021] verloren und einen Drive gesucht", so Pérez, für den der zweite Platz in Istanbul am Sonntag daher "speziell" und eine "gute Belohnung" für ein sehr schwieriges Jahr gewesen sei.

Pérez vor der besten F1-Saison seiner Karriere

Sportlich hat Pérez alles getan, um auch 2021 in der Königsklasse zu fahren. Doch er weiß: "In der Formel 1 kommt es nicht zu 100 Prozent auf die Performance an. Das haben wir auch schon bei anderen Piloten gesehen. Es gibt so viele Dinge, die bei einem Drive und einem Fahrer eine Rolle spielen. Letztendlich liegt es nicht in meinen Händen."

Deswegen mache er sich aktuell auch "keine Gedanken" darum, wie es 2021 weitergehe. Er wolle die Saison 2020 zunächst einmal gut abschließen und anschließend sehen, was passiert. Etwas anderes wird ihm ohnehin nicht übrig bleiben, denn bei Red Bull erklärte man jüngst bereits, dass man erst nach Saisonende eine Entscheidung treffen werde.

Mit aktuell genau 100 WM-Zählern steht Pérez auch punktemäßig vor seiner besten Formel-1-Saison aller Zeiten. Seine bisherige Bestmarke stellte er 2016 mit 101 Punkten auf. Damals umfasste die Saison allerdings 21 Rennen. 2020 brauchte Pérez - abzüglich seiner verpassten Rennen - gerade einmal zwölf Starts, um die 100er-Marke zu knacken.

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