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Haas: Günther Steiner sieht das Haas-Team um Mick Schumacher bereit für die ersten Punkte
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Publiziert 15/10/2021 um 15:27 GMT+2 Uhr
Der Q2-Einzug von Mick Schumacher in Istanbul lässt Günther Steiner glauben, dass sein Haas-Team wieder regelmäßig um Punkte kämpfen kann, wenn man wieder ein konkurrenzfähiges Auto hat. 2021 fährt der Rennstall am Ende des Feldes umher, weil man die Weiterentwicklung komplett auf 2022 gelegt hat. Mick Schumacher und Nikita Masepin kämpfen daher meistens nur gegen sich selbst.
Mick Schumacher (Haas) in Zandvoort
Fotocredit: Getty Images
Viel Positives konnte Haas daher nicht zeigen, doch der 14. Startplatz von Schumacher habe gezeigt, dass das Team eine perfekte Strategie und Ausführung umsetzen kann, um so etwas zu schaffen. Für Teamchef Steiner ist das ein gutes Zeichen.
"Zu sehen, wie es das Team umgesetzt hat, war persönlich meine größte Befriedigung", sagte der Südtiroler. "Wir sind bereit für das kommende Jahr. Ja, wir werden auch Fehler machen, aber hier gab es die Chance und es hat so funktioniert, als wenn sie schon drei oder fünf Jahre zusammenarbeiten würden."
"Mick war sehr ruhig, und auch sein Renningenieur hat einen tollen Job gemacht und ist immer ruhig geblieben", lobte Steiner. Zumal man bedenken müsse, dass Ayao Komatsu für den Renningenieur von Nikita Mazepin einspringen musste und es daher keinen Chefingenieur gab.
"Und trotzdem haben alle gute Arbeit geleistet. Jeder hat getan, was er tun musste. Und das macht mich glücklich, weil wir nun bereit sind. Wenn wir ein besseres Auto haben, ist das Team bereit, ein paar Punkte zu holen", so der Teamchef.
Steiner gibt sich optimistisch
Bislang blieben diese in dieser Saison aus. Platz zwölf von Schumacher in Ungarn war bislang das beste Resultat. Ein mögliches gutes Ergebnis in Istanbul wurde hingegen schnell durch Fernando Alonso vereitelt, der den Deutschen in der zweiten Runde gedreht hatte. Haas beendete den Grand Prix damit erneut nur auf den beiden letzten Plätzen 19 und 20.
Trotzdem kann sich Steiner über Istanbul freuen, denn Q2 war für sein Team ein willkommener Schub nach den schwierigen vergangenen Jahren. "Alle arbeiten die ganze Zeit hart. Ich sehe, was sie tun, und es tut mir leid, dass es am Ende kein Ergebnis gab."
"Vor drei Jahren waren wir unzufrieden, wenn wir nicht in Q3 gekommen sind, und jetzt freuen wir uns schon, wenn wir es mal über Q1 hinaus schaffen", sagte er. "Es ist etwas anderes, aber ein bisschen Erfolg treibt die Jungs an. Alles wurde gut umgesetzt, und das zeigt, dass die Dinge für uns laufen werden, wenn man einfach weitermacht und hart arbeitet."
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Quelle: Perform
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