Die Erwartungen vor dem Qualifying von Portimao waren durchaus gestiegen: Eigentlich war man im Lager von Mick Schumacher und Haas optimistisch, dass man in Portugal die letzte Startreihe würde vermeiden können. Und es sah auch gut aus: Nach dem ersten Versuch lag Schumacher auf einem guten 16. Rang. "Darauf hatten wir auch gehofft", sagt er. Am Ende fiel er aber noch auf Rang 19 zurück.
"Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir mit dem zweiten Satz etwas näher dran sind", sagt der Haas-Pilot. "Auf dem zweiten Push habe ich mich noch einmal leicht verbessern können im ersten und zweiten Sektor. Im dritten habe ich leider alles verloren, weil der Reifen dann nicht mehr da war."
Auch der aufkommende Wind spielte dem Rookie nicht in die Karten. "Das hat mich in so eine Rotation reingesetzt, dass ich die Rundenzeit einfach nicht mehr halten konnte."
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Dennoch versucht er es wieder positiv zu sehen: "Ich habe wieder viel gelernt und es hat sehr viel Spaß gemacht, das Auto zu fahren. Jetzt freue ich mich auf morgen."

Schumacher: "Mit den Jungs vor uns mitfighten"

Dort wird Schumacher vor seinem Teamkollegen Nikita Mazepin, dem viereinhalb Zehntelsekunden fehlten, aus der letzten Reihe starten. Die Ziele sind dabei die üblichen: "Ankommen, Zielflagge sehen", so Schumacher. Und wenn es ganz gut laufen sollte, dann hofft er, noch ein oder zwei Positionen gutzumachen.
"Hoffentlich können wir mit den Jungs vor uns mitfighten", sagt er. "Es sieht so aus, aber ich möchte auch nicht allzu optimistisch klingen, wenn es dann doch nicht so ist."
Die Steigerung im Haas-Team freut den 22-Jährigen: "Es fühlt sich so an, als hätten wir einen großen, großen Schritt nach vorne gemacht", meint er auf seinen Lerneffekt seit Bahrain angesprochen. "Dass in Bahrain ebenfalls so starker Wind war, hat mir hier geholfen."
"Wir reden jetzt schon davon, dass wir in Schlagdistanz sind, dass wir nah dran sind. Jetzt geht es auch darum, die Rundenzeit aus dem dritten Training in das Qualifying mitzunehmen und den Schritt zu machen, wenn es nötig ist", so Schumacher.
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