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GP von Saudi-Arabien: Max Verstappen zieht an Legende Ayrton Senna vorbei - Red Bull feiert Doppelsieg
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Publiziert 09/03/2024 um 19:27 GMT+1 Uhr
Max Verstappen hat sich auch beim Grand Prix von Saudi-Arabien die Krone aufgesetzt und seinen perfekten Start in die Saison 2024 fortgesetzt. Nach seiner Pole Position am Freitag ließ der dreimalige Weltmeister einen Tag später nichts anbrennen und sicherte sich seinen 56. Grand-Prix-Sieg und den 100. Podestplatz seiner Karriere. Darüber hinaus zog er an Formel-1-Legende Ayton Senna vorbei.
Max Verstappen hat beim Grand Prix von Saudi-Arabien gewonnen
Fotocredit: Getty Images
Im Lauf seiner Karriere lag Senna nämlich 2931 Runden in Führung. Verstappen übertrumpfte nun die brasilianische Ikone und schob sich in der ewigen Bestenliste auf Rang vier.
Nur Sebastian Vettel (3501), Michael Schumacher (5111) und Lewis Hamilton (5455) haben mehr Runden als Führende abgespult.
Am Samstagabend war Verstappen wieder einmal in einer eigenen Liga unterwegs. Der 26-Jährige setzte sich vor seinem Teamkollegen Sergio Pérez (+13,643) und Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+18,639) durch.
Oliver Bearman, Ersatzmann für den ausgefallenen Carlos Sainz, feierte indes ein beeindruckendes Debüt bei der Scuderia. Der 18-jährige Brite fuhr nach Platz elf im Qualifying direkt in die Punkte (7./+42,679).
Red Bull steuert durch den Horner-Sturm
Ruhe herrscht beim besten Rennstall aber nicht, im Gegenteil. Der Machtkampf, in dem es nicht nur um Teamchef Christian Horner geht, läuft weiter. Eine schnelle Ablösung von Motorsportberater Helmut Marko, der als interner Gegenspieler Horners gilt, ist nun aber offenbar vom Tisch.
Jedes Training und jedes Qualifying dieser Saison war bislang überschattet worden vom Drama bei Red Bull, und auch an den Renntagen bahnt sich das Thema bislang verlässlich einen Weg.
So auch am Samstag, dieses Mal allerdings war es eine Art Deeskalation: Marko, langjähriger Vertrauter und Förderer von Verstappen, soll bei den Weltmeistern bleiben. Noch am Vorabend hatte das anders geklungen, der 80-Jährige hatte entsprechende Spekulationen in Interviews selbst befeuert - woraufhin Verstappen recht deutlich machte, dass er seine eigene Zukunft beim Team mit dem Verbleib von Marko verknüpft.
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Helmut Marko und Oliver Mintzlaff haben sich ausgesprochen
Fotocredit: Getty Images
Am Samstag nun fand ein "sehr gutes Gespräch" statt zwischen dem Österreicher und Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, "wir waren uns in allen Punkten einig", sagte Marko bei "Sky": "Ich mache weiter. Aber es muss Ruhe einkehren."
Die ist allerdings nicht absehbar: Vor Wochen war eine interne Untersuchung gegen Horner nach Vorwürfen einer Mitarbeiterin bekannt geworden, mittlerweile ist ziemlich klar, dass innerhalb des Teams ein Machtkampf tobt. In diesem genießt Horner die Rückendeckung der Red-Bull-Mehrheitseigner aus Thailand, in Österreich liegen 49 Prozent des Unternehmens. Am Sonntag soll es ein Treffen zwischen den beiden Teilhabern geben.
Hülkenberg sammelt erste Punkte
Auch Nico Hülkenberg durfte sich über die ersten Punkte der Saison für seinen Rennstall Haas freuen.
Der Deutsche blies von Startplatz 15 zur Aufholjagd und sprang in Dschidda auf den zehnten Rang (+76,996).
Weiter geht es in zwei Wochen mit dem Grand Prix von Australien. In Melbourne bieten sich Verstappen und Co. zwischen 22. und 24. März die Stirn.
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(mit SID)
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"Richtig haarig!" Mick Schumacher landet im Kiesbett
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