Jordan-Ford von 1991 versteigert - Michael Schumacher fuhr damit in seinem ersten Formel-1-Training

Michael Schumacher saß in seiner langen Formel-1-Karriere in vielen legendären Autos. Eins seiner ersten, ein Jordan-Ford 191 aus Schumachers Debüt-Saison 1991, ist nun in Paris erneut versteigert worden. Der grüne Jordan, mit dem Schumacher bei seinem Renndebüt in Spa-Francorchamps einige schnelle Trainingsrunden drehte, wurde am Donnerstag bei Bonhams für 1,495 Millionen Euro versteigert.

Andrea de Cesaris 1991 im Jordan-Ford 191

Fotocredit: Getty Images

In dem Jordan mit der Nummer 33 drehten 2021 Mick Schumacher und der Ex-Formel-1-Pilot Karun Chandhok in Silverstone einige Runden.
Der Wagen war erst vor 18 Monaten für 1,4 Millionen Euro versteigert worden, nun brachte die Auktion nicht unbedingt mehr ein. Zieht man die Gebühren ab, waren es sogar nur 1,3 Millionen Euro, die der Oldtimer-Händler Speedmaster erhielt.
Das mag daran liegen, dass Michael Schumacher in dem grünen Boliden zwar gewissermaßen seine große Formel-1-Karriere startete, aber eben nur im 1. Freien Training in dem Jordan 191/6 ein paar Runden drehte.
Eigentlich war dieser nämlich das Rennauto von Schumachers damaligem Teamkollegen Andrea de Cesaris (Italien).
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Michael Schumacher (Jordan) 1991 beim GP von Belgien

Fotocredit: Getty Images

Schumacher fuhr Trainingsrunden im Jordan 191/6

Dieser war in Spa jedoch im Training ins T-Car umgestiegen, weswegen Schumacher nach einem technischen Defekt an seinem Auto kurzzeitig in de Cesaris' Auto mit der Nummer 33 wechselte - und dieses im Freien Training auf Anhieb auf Rang acht platzierte. Schumacher war damit auf Anhieb schneller als sein erfahrener Teamkollege.
Im folgenden Qualifying landete Schumacher mit "seinem" Jordan (Nr. 32) dann auf Platz sieben, de Cesaris wurde nur Elfter. Durch seine fantastische Performance machte sich der damals erst 22 Jahre alte Deutsche in Spa sofort einen Namen.
Dass er im Rennen durch einen technischen Defekt sofort ausfiel, störte da nicht - Schumacher wurde direkt nach dem Belgien-GP von Benetton verpflichtet. Der Rest ist Geschichte ...
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Quelle: SNTV

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