F1 - Vater von Max Verstappen schießt gegen Ralf Schumacher wegen Aussage über Helmut Marko: "Er redet viel Scheiße"

Jos Verstappen hat gegen "Sky"-Experte Ralf Schumacher geschossen. Der Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen kommentierte einen Post bei "X" über Schumacher-Aussagen zur Krise bei Red Bull Racing mit: "Ralf redet viel Scheiße." Schumacher hatte die Red-Bull-Misere unter anderem am Rücktritt von Helmut Marko festgemacht, der seit dieser Saison nicht mehr dabei ist.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen (r.) mit seinem Vater Jos

Fotocredit: Getty Images

"Da brennt der Baum", hatte Ralf Schumacher im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse" vergangene Woche über Red Bull behauptet, das Auto sei "eine Katastrophe" und die kleine Schwester Racing Bulls habe "einen besseren Job gemacht".
Der aktuelle Red Bull sei dagegen "schwierig zu fahren" und der Technische Direktor Pierre Waché wirke angezählt.
Zudem wurde zuletzt bekannt, dass Verstappens Renningenieur und enger Vertrauter Gianpiero Lambiase zur Saison 2028 zu McLaren wechseln wird. Desweiteren gibt es Gerüchte, dass Chef-Stategin Hannah Schmitz von Ferrari umworben wird.
Alles keine guten Argumente, um Max Verstappen über 2028 hinaus bei Red Bull zu halten. "Im Team geht es ein bisschen drunter und drüber, es gibt keine ordentliche Kommunikation nach außen", bemängelte Schumacher im Podcast. So fehle dem Rennstall Dr. Helmut Marko "als Figur, um eine Guideline zu geben".

Verstappen-Clan reagiert zunehmend dünnhäutig

Marko war von 2005 bis 2025 Motorsportchef beim Getränkehersteller gewesen, in seiner Ägide feierte Red Bull in der Formel-1-WM acht Fahrer-Titel (vier von Sebastian Vettel, vier von Max Verstappen) sowie sechs Konstrukteursmeisterschaften. Vergangenen Winter zog sich der 82-Jährige vom Rennstall zurück.
Das Portal "RacingNews365.com" griff nun eben jenes Schumacher-Zitat zu Marko auf und postete einen entsprechenden Artikel bei "X" mit der Caption: "Max hat eine wichtige Stimme in seinem Lager verloren." Worauf Jos Verstappen ungefragt trocken antwortete: "Ralf redet viel Scheiße."
Dass der ehemalige Benetton-Stallkollege von Michael Schumacher verbal patzig agiert, ist indes nichts Neues. Allerdings macht er das auf "X" eher selten.
Zuletzt griff er dort im März den niederländischen Ex-Rennfahrer Allard Kalff persönlich an, zuvor bezeichnete er im September 2025 den Vater des früheren Red-Bull-Piloten Sergio Pérez als "Idioten".
Sein Sohn Max fiel zuletzt im Umgang mit Pressevertretern dahingehend negativ auf, dass er beim Großen Preis von Japan in Suzuka einen Journalisten des "Guardian" aus der Pressekonferenz entfernen ließ, weil dieser ihm beim Saisonfinale 2025 in Abu Dhabi eine unbequeme Frage gestellt hatte.
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Quelle: Perform


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