Eurosport
Formel 1 - Lewis Hamilton reagiert auf Wortgefecht mit Max Verstappen: "Etwas kindisch"
Von
Publiziert 30/05/2021 um 00:40 GMT+2 Uhr
Lewis Hamilton löste in der Pressekonferenz vor Monaco ein Wortgefecht mit Max Verstappen und Red Bull aus. Der Weltmeister hat allerdings kein Interesse, sich weiter daran zu beteiligen. Vielmehr lobte er seinen Kontrahenten im Rennen um die F1-Weltmeisterschaft. Mercedes-Teamchef Toto Wolff findet derweil, dass das Scharmützel zwischen den Silberpfeilen und Red Bull gut für die Show sei.
Max Verstappen (links) im Gespräch mit Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
Der WM-Kampf in der Formel 1 scheint auch abseits der Rennstrecke Fahrt aufzunehmen. Lewis Hamilton erklärte in der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Monaco am Mittwoch im Hinblick auf seinen Rivalen Max Verstappen und dessen harte Manöver auf der Strecke: "Vielleicht denkt er, dass er etwas beweisen muss."
Eine Aussage, die bei Red Bull nicht so gut ankam. "Die Tatsache, dass Lewis den Drang danach verspürt, das zu sagen, bedeutet doch nur, dass Max sich wohl schon in seinen Kopf gesetzt hat", konterte Teamchef Christian Horner anschließend bei "Sky". Und auch Verstappen selbst reagierte nach seinem Sieg in Monaco.
"Taten sagen immer mehr als Worte", erklärte der Niederländer, der mit dem Erfolg am vergangenen Sonntag erstmals in seiner Karriere die WM-Führung übernahm. "Wir geben die Antworten auf der Strecke", so Verstappen in Richtung Hamilton. Der Weltmeister seinerseits hat derweil kein Interesse daran, noch einmal darauf einzugehen.
Hamilton lobt Verstappen und Red Bull
"Es wird etwas kindisch, wenn man so ein Wortgefecht beginnt", winkte er ab und betonte: "Ich spiele keine Psychospielchen." Es sei "interessant", dass Horner so eine starke Meinung dazu habe. Doch Hamilton stellte klar: "Es könnte mich nicht weniger interessieren." Stattdessen gibt es Lob für den WM-Gegner.
"Sie haben an diesem Wochenende [in Monaco] einen großartigen Job gemacht", so der Weltmeister. Mehr gebe es nicht zu sagen. Während Hamilton eher genervt davon wirkt, fand sein Teamchef das Scharmützel übrigens nicht schlecht. Solche Kommentare seien "gut für die Unterhaltung", betonte Toto Wolff.
"Wir haben [auf der Strecke] einen Kampf zwischen herausragenden Fahrern", erinnerte er. Und solche kleinen Wortgefechte abseits der Piste würden dafür sorgen, dass das Interesse noch größer wird. Man kann davon ausgehen, dass es bei noch 18 Rennen nicht das letzte Wortgefecht in diesem Jahr gewesen sein wird.
Das könnte Dich auch interessieren: Alonso-Vergleich mit Sainz: Bei mir war es "wie auf einem Begräbnis"
(Motorsport-Total.com)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/03/31/3020925-61974228-2560-1440.jpg)
Stroll lobt Vettel: "Sebastian ist ein großartiger Teamkollege"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung