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Max Verstappen bedankt sich bei Vater Jos für Investitionen in seine Karriere: "War wirklich verrückt"
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Publiziert 19/07/2022 um 21:40 GMT+2 Uhr
Obwohl Jos auch ziemlich hart sein konnte, dankt Max Verstappen seinem Vater für die Zeit und Arbeit, die er in seine Karriere investiert hat. "Ohne meinen Dad würde ich heute nicht hier sitzen", erklärte der amtierende Weltmeister. Sein Vater Jos Verstappen war selbst einst Rennfahrer und verwendete seine Erfahrung, um seinem Sohn den Traum von der Formel 1 zu erfüllen.
Jos und Max Verstappen jubeln nach dem unvergesslichen WM-Finale von Abu Dhabi
Fotocredit: Imago
Dass Verstappen von seinem Vater auch schon einmal an der Autobahn-Raststätte ausgesetzt wurde oder die beiden eine Woche nicht miteinander geredet haben, sind ungewöhnliche, aber bekannte Anekdoten der Familie Verstappen. Bei den Niederländern war alles auf Erfolg ausgerichtet, was sich auch ausbezahlt hat: 2021 wurde Max Verstappen zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister.
Über die Geschichten seines Vaters kann Max heute lachen, auch wenn es sich für viele nach einer harten Zeit anhört. Er selbst vertritt dazu eine klare Meinung: "Ohne meinen Dad würde ich heute nicht hier sitzen. Als er mit der Formel 1 aufgehört hat, hat er die nächsten zwölf Jahre geopfert und alles gemacht, damit ich da bin, wo ich jetzt bin."
"Wir sind unzählige Stunden zusammen durch Europa gereist, und nicht nur das", führte er weiter aus. "Die Arbeit, die er investiert hat, war wirklich verrückt. Er hat an meinen Motoren gearbeitet, hat meine Go-Karts vorbereitet, war am Prüfstand."
Verstappen sen. habe seinen Sohn in die Schule gebracht und sei dann gleich wieder in die Werkstatt gegangen. "Und als ich fertig mit der Schule war, bin ich dorthin gegangen und er hat immer noch gearbeitet", erzählt der Red-Bull-Pilot. Dort zeigte der Vater seinem Sohn auch, was er die ganze Zeit macht, damit er versteht, womit er da die ganze Zeit auf der Strecke unterwegs ist.
Verstappen über Beziehung glücklich: "Teile gerne jedes Wochenende"
"Ich bin wirklich dankbar für diese Zeiten", sagte Verstappen und gab zu, dass er damals noch nicht wirklich verstand, warum er das alles machen und warum er dabei sein muss. "Aber es hat mir definitiv später in meiner Karriere geholfen."
Noch immer reist Jos Verstappen mit zu den Rennen und ist Stammgast in der Red-Bull-Garage. Einmischen tut er sich aber nicht mehr in der Form: "Er sagt mir natürlich nicht mehr: 'Hier musst du einlenken und da musst du dies und jenes machen'", meinte Verstappen. "Aber ich teile einfach gerne jedes einzelne Wochenende."
"Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, so ein Verhältnis zu haben", so der Weltmeister.
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