Neben der Entlassung von Mazepin trennte sich Haas in der Folge auch von Titelsponsor Uralkali, einem Bergbauunternehmen, bei dem Mazepin-Vater Dmitri Miteigentümer ist. Dem russischen Geschäftsmann wird eine Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin nachgesagt.
Deshalb rutschten beide Mazepins im Frühjahr auch auf die Sanktionsliste der EU. Der 23-Jährige wurde im Haas-Cockpit von Kevin Magnussen ersetzt. Für die Entscheidung seines Ex-Teams und vor allem die Art und Weise des Rauswurfs hat Mazepin wenig Verständnis.
"Nach meinen Informationen hat die Formel 1 Rosgonki Geld für den abgesagten Großen Preis von Russland gezahlt und damit ein Beispiel für Etikette gesetzt. Es gibt Geschäftsbeziehungen und man darf nicht verrückte Dinge machen, das ist falsch. Leider lassen sich nicht alle davon leiten", erklärte der junge Russe.
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Auch die Trennung von Uralkali habe nichts mit ihm zu tun. "Man muss verstehen, dass wir zwei unabhängige Verträge hatten", erklärte Mazepin: "Der Bruch der Vereinbarung mit dem Titelsponsor hatte keine direkten Auswirkungen auf meine Zukunft im Team. Sie haben also zwei getrennte Entscheidungen getroffen. Ich habe mein Geld nicht gesehen, also werden wir vor Gericht gehen." Mazepin weiter: "Meiner Meinung nach sollte der Arbeitgeber zumindest das Gehalt bis zum Zeitpunkt der Entlassung kompensieren und wahrscheinlich eine Art Abfindung zahlen."
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